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Das Geläute des Domes St. Martin zu Rottenburg am Neckar wurde ja im aktuellen (und vermutlich auch End-) Zustand bereits auf einem anderen Kanal präsentiert. Weniger bekannt dürfte sein, wie das Geläute und speziell die große Glocke a° von 2008 bis zu ihrer Nachstimmung 2010 geklungen hat. 2008 wurden die große Martinusglocke a° und die Marienglocke a’ neu gegossen. Eine große Glocke war bereits seit den 1950-er Jahren vorgesehen, der Stuhl für sie auch schon eingerichtet. Die Marienglocke a’ ersetzt eine bis 2008 dort vorhandene Leihglocke mit demselben Schlagton, die wieder an die ursprüngliche Gemeinde zurückgeführt wurde. Die neue Martinusglocke kam um etwa einen Viertelton zu hoch aus dem Guß und bildete mit der nächstkleineren Glocke c’ ein Zwitterintervall zwischen einer großen Sekunde und einer kleinen Terz. Obwohl ein Tieferstimmen ohne weiteres bereits damals möglich und nötig gewesen wäre, wurde die Glocke von der damals zuständigen Glockensachverständigen in diesem Zustand abgenommen und unverständlicherweise auch auf den Turm gebracht. Bereits seit dem offiziellen Erstläuten am 08.11.2008 wurden diverse Stimmen aus der campanologischen Fachwelt laut, die den zu hohen Schlagton der großen Glocke bemängelten und eine Tieferstimmung empfahlen/forderten. Auch konnte der ebenfalls sehr glockeninteressierte Dompfarrer die verantwortlichen Personen von der Notwendigkeit einer Tieferstimmung überzeugen, was jedoch zunächst auch an der zuständigen Sachverständigen scheiterte. Erst nach deren Ausscheiden aus der Sachverständigentätigkeit konnte dann im Herbst des Jahres 2010 die große Glocke mit Erfolg tiefer gestimmt werden, eine Aufnahme des aktuellen Plenum ist bereits auf dem Kanal von „Kaiserglocke“ zu hören, soll aber hier ebenfalls zum direkten Vergleich nochmals zu Gehör kommen. Das „verstimmte“ Plenum mit der zu hohen a°-Glocke wurde anläßlich des offiziellen Erstläutens am 08.11.2008 aufgenommen – auf weitere Aufnahmen dieser Vorführung wird aus Gründen der unangenehmen und ärgerlichen Verstimmung der großen Glocke verzichtet. Glocke 1: Martinusglocke a° -3 4779 kg ø 1990 mm 2008 A. Bachert (Karlsruhe) Glocke 2: Zwölfuhrglocke c’ -3 2350 kg ø 1555 mm 1649 H. & Cl. Rosier (Rottenburg) Glocke 3: Franziskusglocke d’ -4 1650 kg ø 1390 mm 1953 E. Gebhardt (Kempten) Glocke 4: Elfe- oder Wetterglocke e’-10 1270 kg ø 1253 mm 1649 Cl. Rosier Glocke 5: Salveglocke g’-3 700 kg ø 1025mm 1649 Cl. Rosier Glocke 6: Marienglocke a’-4 579 kg ø 977 mm 2008 A. Bachert (Karlsruhe) Glocke 7: Evangelistengl. h’-6 357 kg ø 830 mm 1649 Cl. Rosier Glocke 8: Sterbe-/Totengl. e’’-6 115 kg ø 588 mm 1737 N. Rosier Glocke 9: Ziehglöckle a’’-5 70 kg ø 458 mm 1627 Franz Racle Glocke 10: Neuneglöckle c’’’±0 46 kg ø 401 mm 1744 A. Lindner (Esslingen) Glocke 11: Kreuzglöckle c’’’+5 21 kg ø 326 mm 1645 Rosier Quellen: Festschrift, Datenblatt Klanganalyse Jens Harnisch (nach Umstimmung von a°) in Datensammlung B.S. Tonaufnahme: B.S. Foto: Von Franzfoto - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index...