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COSWIG - Zum Laurentiusmarkt tummelten sich am Sonnabend viele Besucher in der Coswiger Innenstadt. Von mittelalterlicher Musik bis zur Losbude reichte das Programm der Traditionsfeier, die vom Gewerbeverein Coswiger City ausgerichtet wird. Ein Höhepunkt war das Prägen des Laurentiustalers. Manfred Lange, Lothar Bätz und Bernd Zander müssen sich am Prägestock ablösen. Das schwere Eisengewicht wird über ein Seil hochgezogen und rumst dann auf den Rohling. Kräfte von bis zu 50 Tonnen wirken hier. "Das Hochziehen geht ja noch. Aber das Abfangen des Prägestempels, das geht ganz schön in die Arme", erklärt der mittelalterlich gekleidete Lange. Er ist seit 1993 dabei. "Das machen wir hier als Bürger der Stadt, nicht als Verein", ist er stolz auf das Engagement seiner Mitstreiter. Hier, bei den drei Münzern, ist das Kernstück der mittelalterlichen Tradition, die sich in Coswig bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Nach der Wende erinnerte man sich des Brauches, mittlerweile gibt es das Fest wieder in 19. Auflage. Katrin Scherz vom Gewerbeverein hat das Spektakel mit organisiert. Sie ist, wie viele hier, seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen und wird bis in die Nacht durchhalten. "Das ist zwar anstrengend, aber wir haben uns entschieden, dass ein Tag reicht. So verteilen sich auch die Besucher nicht so", meint die Geschäftsfrau. Ihre Rechnung geht offensichtlich auf. Sie steht vor ihrem Parfümgeschäft und überblickt Vereinsstände, einen Bogenschießstand und die Bude von Bodo Linke. Der Tischler ist für das Wittenberger Berufsbildungszentrum (BBZ) hier, soll seinen alten Beruf erklären. Im Schlepptau hat er auch einen ungewohnten Anblick: Anne Düwel ist Lehrling im zweiten Lehrjahr und räumt mit Vorurteilen auf. "Tischler ist kein reiner Männerberuf mehr", erklärt die Rahnsdorferin stolz. Musiker Thomas Rülicke fühlt sich pudelwohl auf dem Fest. Der Sackpfeifer der Naumburger Spielleute "allerlei" schätzt die Mischung der Gäste, "eine ganz liebe Gesellschaft" aus Alten und Jungen. Mit seinen Mitstreitern unterhält er das Volk, zieht mit Klaus Grande aus Wittenberg die Friederikenstraße hoch und runter. Mit dem "Jägerneuner" oder dem "Pippi-Langstrumpf-Lied" treffen sie den Nerv der Besucher. Die sind in diesem Jahr besonders zahlreich in die Innenstadt gekommen, findet Coswigs Bürgermeisterin Doris Berlin (parteilos). "Das Wetter spielt toll mit, und es sind jede Menge Menschen aus den umliegenden Dörfern, aus Dessau und aus Wittenberg gekommen", strahlt das ganz in Grün gewandete Stadtoberhaupt. Berlin hat auch in diesem Jahr mit dem ersten Laurentiustaler wieder einen verdienten Mitbürger ausgezeichnet. Diesmal ging die Medaille an Volker Riedel, der sich als Denkmalschützer für das Simonettihaus einsetzt. Auf dem Taler zu sehen ist eine weitere Stadtansicht. Der 170 Jahre alte Coswiger Bahnhof schmückt 2011 die goldfarbene Münze. Artikel und Video sind erschienen bei der Mitteldeutschen Zeitung: http://www.mz-web.de/servlet/ContentS...