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von Ödön von Horváth und Lukas Kristl Regie Hakan Savaş Mican Eigentlich ist Elisabeth die Vorgängerin von Erin Brockovich: eine junge Frau, die bodenständig und unbeirrt an ihrer Unabhängigkeit festhält und mit allen Mitteln versucht, eine Job zu finden. Deswegen steht sie auch vor dem Anatomischen Institut, um ihre Organe schon zu Lebzeiten verkaufen und damit den Gewerbeschein als Unterwäscheverkäuferin zu finanzieren. Doch die sozialen Umstände schnüren sie enger ein als jedes Korsett: Missgunst und eine Gesellschaft im gnadenlosen Existenzkampf verstricken die immer verzweifelter agierende Elisabeth in ein prekäres Netz aus Notlügen und Heuchelei. Das wird eine verregnete Parade / Da wo man die Leichen halt zersägt / Die Welt ist eine Ahnungslosballade / Von Not und Tod sind alle doch geprägt, heißt es in einem Song, den der bekannte Post-Klezmer-Punk-Musiker Daniel Kahn für diese Inszenierung von Hakan Savaş Mican geschrieben hat. Nach Kleiner Mann - was nun? widmet dieser sich erneut einem Sozialdrama, das mit hellsichtiger Eindringlichkeit den gesellschaftlichen Abstieg der normalen Angestellten zu Beginn der dreißiger Jahre skizziert. Mutig und verzweifelt ringen sie um ein anständiges Leben und etwas Liebe, auch wenn der Ort ihrer Träume in immer größere Ferne rückt: In the mountains of Tibet/ How much schöner could it get/ Dort zersägt man kein Skelett/ Dort verkauft man kein Korsett/ in the mountains of Tibet. Tickets: http://gorki.de/de/glaube-liebe-hoffnung Kostüme: Sophie du Vinage | Bühnenmusik und Songs: Daniel Kahn | Musik und Sounddesign: Lars Wittershagen | Licht: Carsten Sander | Dramaturgie: Irina Szodruch Besetzung: Mehmet Ateşçi, Lea Draeger, Daniel Kahn, Orit Nahmias, Taner Şahintürk, Sesede Terziyan