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a transcription for harp by Sissi Makropoulou Recorded and Mixed by Anne Taegert in UdK's Studio in Berlin --- Die Suite Bergamasque wurde erst im Jahre 1905 veröffentlicht, obwohl sie bereits 15 Jahre früher komponiert wurde. Die Publikation des Werkes hat eine seltsame Geschichte und macht die Arbeit für einen Musiker spannend, der sich auf die Spuren Debussys nach der Partitur begibt. Die Frage ist von vornherein kompliziert: Um welche Partitur soll es gehen? Welche Ausgabe sollte sich der Musiker aussuchen? Denn es gibt deutliche Abweichungen zwischen dem Autograph des Komponisten, der Erstausgabe und den heutigen Ausgaben. Der Verleger, der die Rechte für die Suite Bergamasque übertrug, sollte der von Georges Hartmann gewesen sein, der sich für die junge Komponistengeneration einsetzte (u.a. Georges Bizet, Camille Saint-Saëns, César Franck und Jules Massenet). Der Verleger stirbt jedoch unerwartet im Jahre 1900 und bringt Debussy damit in eine unangenehme Lage. “Höre”, so schrieb letzterer am 14. Mai 1900 an den befreundeten Schriftsteller Pierre Louÿs, “dass Hartmann seine Angelegenheiten in größter Unordnung hinterließ, und dass dein armer Claude jetzt ohne Verleger dasteht, noch dazu mit der Komplikation eines unrechten Verlags, dessen Klauseln niemand, nicht einmal Gott persönlich, in den Mund nehmen würde. Das Schicksal ist wirklich von einer kaltschnäuzigen Ironie gegen mich! (...) Ich finde den einzigen Verleger, der sich auf meine zarte kleine Seele einstellen kann, und ausgerechnet er muss sterben!” Debussys Werke sind jedoch nicht lange ohne Verleger geblieben. Im Anschluss beginnt eine komplizierte Verhandlung zwischen den Verlegern Durant und Eugène Fromont, die beide die Verlagsrechte erwerben wollten. 1905 wurde ein Kompromiss eingegangen, der für Durant die Rechte an Pelléas und Mélisande vorsah und für Fromont im Gegenzug die Rechte an der Suite Bergamasque. Debussy unternimmt eine Revision des Werkes, bei der die Zusammenarbeit zwischen ihm und Fromont unter einem schlechten Stern stand. Ihre geschäftliche Beziehung bricht während der Vorbereitungen zum Druck der Suite auseinander. Stichfehler, Nachkorrekturen, falsche Töne in den Folgeauflagen und Neustichen des Werks lassen keine genaue Lesung des Werks zu. Die Suche nach einer Primärquelle scheint vergeblich zu sein. Es sei denn, man möchte dieses Manko positiv sehen und es für den potenziellen Interpreten als Freiheit werten – eine Freiheit, die dem Musiker den Raum lässt, dem Instrument Vorzug für Debussys Intentionen zu geben. Und insbesondere ein Harfenist benötigt diesen Raum, wenn er das Klavier-Repertoire auf der Harfe ehrlich umsetzen will. Als meine Primärquelle nutzte ich eine Kombination der Ausgabe von Wiener Urtext Edition/Schott/Universal und der Ausgabe von Bärenreiter. Ein akribisches Verfolgen des Textes war – nicht nur wegen der oben genannten Geschichte der Revisionen –nicht möglich, sondern auch aus pragmatischen Gründen, die in der Natur der Harfe begründet sind. Ich musste Kompromisse eingehen, was einem bzw. einer Harfenist/in mit einer Vorliebe für Bearbeitungen sehr gelegen kommt. Bei allen Sätzen der Suite musste auf sämtliche Staccatos, Töne, Plaque-Akkorde verzichtet werden, sodass das Werk so repräsentativ wie möglich klingen konnte.