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Turmgeschichte An der Einweihungsfeier am 02.09.1900 nahmen Teile des Adels und der Kirche der Uckermark, Vertreter der Kreis- und Stadtbehörden und Mitglieder von zwanzig Vereinen (u.a. Arbeiterverein) sowie zahlreiche Bürger teil.Die Eröffnung der Einweihungsfeier erfolgte durch den Grafen von Arnim-Mellenau. Nach Gedicht- und Gesangsvorträgen hielt Mauermeister Maaß eine Rede und überreichte Baurat Hippel den Schlüssel des Turmes. Nach einer Rede des Baurates reichte dieser den Turmschlüssel an Landrat von Arnim weiter, damit dieser für die regelmäßigen Öffnungen sorgen sollte.Die abschließende Weiherede wurde von Pastor Duchstein gehalten. Anschließend wurde das Bauwerk erstmals für das Publikum geöffnet. Der Vorstand begab sich mit den Ehrengästen in das Festzelt. Das Besteigen des Turmes kostete am Einweihungstag 20 Pfg (inkl. der damit erworbenen Festordnung) für den Käufer nebst Familie oder 10 Pfg. pro Person. Der Erlös der des Festes kam dem Baufonds zugute.Abends wurde erstmals das Feuer in der Feuerschale entzündet. Zusätzlich wurde der Turm von unten bengalisch beleuchtet. Die Beleuchtung wurde durch elektrische Scheinwerfer der Fa. Watt verstärkt. Der Tag endete mit einer Abschlussrede des Ökonomierats Lamprecht und dem Lied „Deutschland Deutschland über alles“.Der Bismarckturm blieb nach der Einweihung Privateigentum des Vereins.Am Sonntag, 16.09.1900 wurde das Bauwerk von 100 Personen bestiegen.Im Jahr 1901 bestand der Verein aus 45 ständigen Mitgliedern und 26 Jahresmitgliedern. Die Mitgliedsbeiträge wurden insbesondere für die Deckung der noch vorhandenen Bauschulden verwendet, aber auch für Verschönerung und Bewachung des Turmes sowie für die weiteren Befeuerungen.Der Verein erwarb für die Sommermonate eine Schankwirtschaft, die dem Gastwirt Oberüber aus Klein-Mutz übertragen wurde.Weitere nachgewiesene Befeuerungen fanden am 01.04.1901, 02.09.1901, 02.09.1902 und 02.09.1903 statt.Am 10.05.1902 um 20:00 Uhr veranstaltete der Verein ein Bismarckfest im Aug. Hahnschen Saal in Zehdenick. Der erzielte Reinertrag betrug 202 Mark, der für die Deckung der Verpflichtungen des Vereins verwendet wurde. Die ständige Mitgliederzahl war zu diesem Zeitpunkt auf 58 angewachsen.Von 1901 bis mindestens 1904 kostete der Eintritt pro Person 10 Pfg (Familie: 25 Pfg, jede Schule 25 Pfg), der Turmschlüssel war im Gasthof Klein-Mutz erhältlich.Der Verein Bismarckturm wurde am 05.06.1914 "nach Erfüllung des Vereinszwecks" aufgelöst. Der Turm und das Grundstück wurden dem Kreis Templin überlassen.Im Zweiten Weltkrieg wurde die Unterkonstruktion der Feuerschale beschädigt. Nach 1945 wurde das Bauwerk Timpenturm genannt.Ab 1965 wurde das Gelände rund um den Turm als wilde Mülldeponie benutzt.In den Jahren 1990 und 1995 war das Bauwerk in einem stark verwahrlosten Zustand, es waren lediglich Sicherungsarbeiten an der Plattformbrüstung durchgeführt worden. Die Brüstung wurde mit Zementbetonsteinen notdürftig ausgebessert.Im Jahr 2001 wurde der Förderverein Bismarckturm Klein-Mutz e.V. gegründet. Ziel ist u.a. eine vollständige Sanierung des Bismarckturmes. Alljährlich wird seit 2001 die Sommersonnenwende am Bismarckturm gefeiert (im Jahr 2006 ein Turmfest im Mai).Die Feuerschale wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt vom Turmkopf abgenommen und steht heute unmittelbar neben dem Turm.Aufgrund der Initiative des Bismarckturm-Vereines konnte zuerst die Aussichtsplattform durch Spendenmittel saniert werden.Von Juli bis Oktober 2005 wurde die Außenfassade des Turmes saniert. Am 23.10.2005 wurde die Wiedereröffnung des Bismarckturmes gefeiert. Quelle: www.bismarcktuerme.de