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Max Gulbins (1862 - 1932) wurde 1862 in Kummetschen geboren und starb 1932 in Breslau, wo er seit 1908 als Kantor und „Oberorganist“ an der Kirche St. Elisabeth wirkte. Er studierte in Berlin und hatte verschiedene Musikdirektorenstellen inne, ehe er nach Breslau zog, wo er 1917 dann zum Professor ernannt wurde. Gulbins zählt als Student von u.a. Heinrich von Herzogenberg zu den bedeutenden Orgelkomponisten der deutschen Hoch- und Spätromantik. Er schuf diverse Chorwerke, Stücke für Solostimme und Orgel, vor allem aber Orgelmusik - Choralvorspiele, 5 bedeutende Orgelsonaten und fast impressionistische Stimmungsbilder zu biblischen Themen. Gulbins vier Weihnachts-Festfantasien über bekannte Weihnachtslieder ( Vom Himmel hoch, O du fröhliche, Stille Nacht und Tochter Zion) entsprechen ganz der romantischen Tradition des Stimmungsbildes, welches die ganze Bandbreite der hoch- und spätromantischen Orgel voll auskostet. "Tochter Zion" beginnt mit einer sich wiederholenden zweiteiligen Instroduktion, aus Choralzitaten gespeist und mit interessanten Harmonien versehen, stets durch Triolen in freudiger Bewegung. Es folgt ein leiser Mittelteil, der gleichsam aus dem Mysteriösen kommend, über fast karikierende Wechselbässe das freudige "Siehe, dein König kommt zu dir" schildert. Nach einer weiträumig mit Doppelpedal angelegten und Crescendo versehenen Steigerung gelangt das Werk zu einer breiten, jubelnden Choralzeile, um in einer chromatischen Endsequenz festlich-frisch zu enden. Gespielt von Johannes Richter auf de Schuke-Orgel (1984, III/56) der Marktkirche Unserer Lieben Frau zu Halle/Saale. Alle Verwendung von Texten, Videos, Bildern und Daten bedarf meiner Genehmigung!