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Ein Igel, ein wartender Wald und ein ganz leiser Frühling. Wer weckt Suki? (gekürzte Version) Der Winter hatte den Wald noch nicht ganz losgelassen. Zwar war der Schnee an manchen Stellen schon geschmolzen, doch die Erde darunter fühlte sich noch kalt und schwer an. Unter einer alten Eichenwurzel, tief eingebettet in Laub, Moos und weiche Erde, schlief der Igel Suki. Sie war fest eingerollt, so rund wie ein kleiner Hügel. In ihrem Inneren war alles langsam. Suki träumte. Dort musste sie sich nicht fürchten, niemand erschrak vor ihren Stacheln. Hier ist es sicher, hier kann ich bleiben. Doch draußen begann der Wald, sich zu verändern. Die Luft roch anders – nicht mehr nur nach Kälte, sondern nach etwas Neuem. Die Tiere wussten: Der Frühling war unterwegs. Wie jedes Jahr versammelten sie sich auf der kleinen Lichtung mitten im Wald. „Es ist Zeit“, sagte die Eule ruhig. „Wir müssen darüber sprechen.“ Die Ohren des Hasens zuckten nervös. „Es geht wieder um Suki, oder?“ „Natürlich“, antwortete der Dachs. „Sie schläft immer noch.“ „Ich mache es dieses Jahr nicht“, sagte das Eichhörnchen schnell. „Meine Nase… ich erinnere mich noch genau.“ Der Hase nickte eifrig. „Und meine Pfoten! Ich wollte doch nur helfen.“ „Suki meint es nicht böse“, murmelte die Maus. „Aber wenn man sie anfasst, erschrickt sie halt.“ Alle schwiegen. Denn jeder von ihnen hatte schon einmal einen Stachel abbekommen. Und jeder wusste, wie sehr das weh tat. „Erinnert ihr euch an das Jahr, in dem wir gezögert haben?“, fragte die Eule leise. Damals hatte jeder gedacht, jemand anderes würde es schon tun. Der Frühling war gekommen – ohne Suki. Als sie schließlich aufgewacht war, war alles fremd gewesen. Suki war müde gewesen. Und sehr, sehr allein. „Das darf nie wieder passieren“, sagte der Dachs mit fester Stimme. Da meldete sich jemand, den man fast überhört hätte. „Vielleicht…“, begann der Regenwurm Willi vorsichtig, „müssen WIR sie gar nicht wecken.“ „Was meinst du damit?“, fragte die Eule. „Vielleicht wacht sie auf, wenn sie merkt, dass der Wald bereit ist.“ Ein leises Staunen lag in der Luft. Und so schmiedeten sie einen Plan. Die Biene suchte die ersten Blüten und trug ihren Duft durch den Wald. Der Bach plätscherte ein wenig lauter. Die Maus brachte frische Halme. Der Wind wehte überschüssige Blätter von Sukis Höhle fort. Das Eichhörnchen ließ Sonnenlicht durch die Zweige fallen. Und der Hase setzte sich einfach dazu. Still. Geduldig. Tief unter der alten Wurzel lag Suki noch immer eingerollt. Doch ihr Schlaf war nicht mehr so tief wie zuvor. Etwas hatte sie berührt – Es war kein Geräusch. Es war ein Gefühl. Es ist heller, dachte Suki schläfrig. Oder bilde ich mir das nur ein? Die Luft fühlte sich anders an. Sie war nicht mehr so kalt. Sie roch nach feuchter Erde, nach frischem Gras, nach etwas, das sie lange vermisst hatte. Frühling…? Der Gedanke machte sie gleichzeitig warm und ängstlich. Ihr Herz begann schneller zu schlagen. Wenn ich mich öffne, tut es jemandem weh. Ich will niemanden verletzen. Suki zog sich noch enger zusammen. Draußen hielten die Tiere den Atem an. Der Hase saß ganz nah bei der Wurzel. Leise flüsterte er: „Du musst dich nicht beeilen, Suki. Wir warten.“ Sie warten… auf mich? Nicht, weil sie müssen – sondern weil sie wollen? Sie erinnerte sich. An das Jahr, in dem niemand da gewesen war. An die Stille. An den Hunger. Vielleicht… vielleicht ist es dieses Mal anders. Ganz vorsichtig streckte Suki eine kleine Pfote aus. Ihre kleine dunkle Nase folgte. Ein warmer Sonnenstrahl kitzelte ihre Nase. „Oh…“, murmelte Suki. „Das fühlt sich gut an.“ Suki rollte sich ein kleines Stück weiter auf. Ihre Augen blinzelten. Alles war hell. Und weich. Und still. „Ich bin wach“, flüsterte sie, fast überrascht über ihre eigene Stimme. „Willkommen zurück“, sagte die Eule sanft von oben. „Ihr seid noch da“, sagte sie leise. „Ich hatte Angst, dass ich wieder zu spät bin.“ Der Dachs trat einen Schritt näher. „Dieses Mal nicht. Dieses Mal haben wir gewartet. Gemeinsam.“ „Danke“, sagte sie. „Dass ihr mich nicht angefasst habt. Und trotzdem bei mir wart.“ Die Tiere rückten näher – respektvoll aber vorsichtig. „Wisst ihr - Ich habe euch gehört“, sagte Suki. „Nicht mit den Ohren… sondern hiermit.“ Sie legte eine Pfote auf Ihre Brust. „Wir haben versucht, leise zu sein“, sagte die Maus. „Das war genau richtig“, antwortete Suki. Sie blickte in den Wald. Ich habe es geschafft, dachte sie. „Ich glaube“, sagte sie nachdenklich, „der Frühling fühlt sich dieses Jahr ganz besonders an.“ Der Hase nickte. „Weil du ihn nicht alleine begrüßen musst.“ Suki lächelte. „Dann lasst uns anfangen!” , sagte sie “Ich habe nämlich einen Bärenhunger!“ Und während die Sonne höher stieg, wussten die Waldbewohner: Manchmal ist Mut nicht laut. Manchmal ist Mut geduldig. Und manchmal ist Mut, einfach zu bleiben und gemeinsam zu warten. Suki bedeutet liebevoll/Mond