У нас вы можете посмотреть бесплатно Freikorps voran! (Mitschnitt) или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Freikorps voran - die Grenze brennt! Deutschland ist in Not. Freikorps voran - die Grenze brennt! Es gibt nur ein Gebot! Die Helme auf und festgezurrt, es geht um Volk und Land. Freikorps voran - die Grenze brennt! Nehmt das Gewehr zur Hand. Freikorps voran - die Grenze brennt! In München Anarchie. Freikorps voran - die Grenze brennt! Der Kampf war schwer wie nie. In Schlesien wollten sie mit Macht von deutschem Land ein Stück. Freikorps voran - die Grenze brennt! Wir schlugen sie zurück. Freikorps voran - die Grenze brennt! Im Baltikum. Am Rhein. Freikorps voran - die Grenze brennt! Der Sieg wird unser sein. Wir kämpfen nicht für Bonzenblut und nicht für Gold und Geld. Freikorps voran - die Grenze brennt! Für eine zerbrochene Welt. Freikorps voran - die Grenze brennt, als Folge von Versailles. Freikorps voran - die Grenze brennt! Auf dem Diktat kein Heil. Wir ziehn‘ in einen Krieg hinein, den wir niemals gewollt. Freikorps voran - die Grenze brennt! Als Söldner ohne Sold. Worte: Hans Casanova* Weise: Jörg Hähnel a / G / a / a / G / a / F / a / G / a / a / G / a / Der Textschreiber ist im weltweiten Datennetz nicht auffindbar, es wurde vermutet, daß es sich um Hans Carossa handelt. Der Dichter lebte zwar in der Zeit, sein Stil ist der kämpferische Text allerdings nicht. Möglicherweise entstand er erst im Nachkriegsdeutschland. Ein Hinweisgeber teilt mit: "Einen Hans Casanova gab es wirklich (ich hoffe immer noch), das war der echte Name, und wenn ich mich nicht täusche, schrieb er auch Lyrik. Beruflich hatte er einen alles andere als lyrischen Hintergrund: er arbeitete im Strafvollzug. Wer sich noch an den "Gesamtdeutschen Studentenverband" (GDS) in den 1980ern erinnert, der ist ihm dort vielleicht begegnet. Oder wer in den 1990ern und beginnenden 2000er Jahren Hans Dietrich Sanders "Staatsbriefe" las, der traf da auch auf seinen Namen. Ob er das hier auch geschrieben hat oder eben doch Hans Carossa, kann ich natürlich nicht sagen. Ich habe allerdings Carossa stilistisch anders in Erinnerung. Hinzu kommt: mir fällt die Formulierung "Söldner ohne Sold" in der letzten Strophe auf. Die kenne ich zumindest erst seit Dominique Venners Buch "Söldner ohne Sold: Die deutschen Freikorps", das in den 1970er Jahren erstmals in Deutschland herauskam. (Venner hat sich ja 2013 in Notre Dame aus Protest gegen den Verfall Frankreichs und Europas erschossen.) Das würde doch auf eine spätere Datierung des Liedtextes deuten - und damit wären wir bei Hans Casanova. Daß ein Jörg Hähnel dann zu diesem Text die Melodie schrieb, würde dann auch eher passen." Allgemeiner Hinweis: Das Lied ist historisches Kulturgut oder behandelt historische Sichtweisen, was die Bilder auch verdeutlichen. Die textlichen Aufforderungen sind in den Kontext der Zeit einzuordnen und nicht als heute verbindliche Handlungsweisen aufzufassen. Im Übrigen steht die Kunstfreiheit als Grundrecht unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes, siehe Art. 5 Absatz 3; ggf. spielt hier zudem die Wissenschaftsfreiheit ein, denn das Lied dient auch audiohistorischen Forschungszwecken. Da nach dem verlorenen 1. Weltkrieg der „von Friedrich Ebert geführte Rat der Volksbeauftragten über keine militärischen Machtmittel verfügte, verband er sich mit der noch bestehenden Obersten Heeresleitung und wollte mit den zurückzuführenden Fronttruppen die Lage stabilisieren. Allerdings lösten sich die meisten der zurückgeführten Truppen in der Heimat schnell auf, teilweise unter dem Einfluß revolutionärer Kräfte. Man ging daher dazu über, aus den zurückgeführten Divisionen bis auf die Kader alle Soldaten zu entlassen und sie mit Freiwilligen aufzufüllen. Daneben wurde von meist jüngeren Frontoffizieren, aber auch von Privaten, die Aufstellung von Truppenverbänden aus ehemaligen Soldaten und ungedienten Freiwilligen vorangetrieben. Diese Verbände wurden Freikorps genannt.“ Weiter: https://de.wikipedia.org/wiki/Freikorps Diese Freikorps werden heute kritisch bewertet, da sie nicht nur als Verfügungstruppen der Demokraten gegen linksextremistische Umstürzler fungierten, sondern als paramilitärische Einheiten eigenständig Aktionen durchführten und sich am reaktionären Kapp-Putsch beteiligten. Die Darbietung ihres Liedgutes mit zupassender Bebilderung dient der militärhistorischen Darstellung und geschichtlichen Aufarbeitung, nicht aber propagandistischen Zwecken. „In der neueren Forschung herrscht mittlerweile Übereinstimmung über das Eigenleben der paramilitärischen Verbände in der Weimarer Frühzeit, die in ihrer überwiegenden Mehrheit zwar eindeutig dem radikalen antirepublikanischen Lager der deutschen Rechten zuzuordnen sind, wegen ihrer Eigenständigkeit aber nicht nahtlos als Vorläufer des Nationalsozialismus qualifiziert werden können.“ Mehr: https://www.historisches-lexikon-baye... Die Musikanten pflegen historisches Liedgut, sehen den Text nicht als gültige politische Botschaft & bewerten den militaristischen Kontext kritisch.