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In der alten Ruine geht es hoch her! Unsere jungen Uhus sind mittlerweile geübt im abendlichen Zimmer-Hopping. Nach einer kurzen Aufwärmphase mit Kletterübungen werden sie zu wahren Flugkünstlern. Mit kurzen Pausen dazwischen wirbeln sie von einer Seite der Ruine zur anderen, und zwischendurch sehen wir alle drei Meisterflieger gemeinsam (3:40). Auch Isolde beteiligt sich am Hin und Her und versucht, den Überblick zu behalten. Sie liefert außerdem den Treibstoff in Form von Beute. Bei ihren mittlerweile recht stürmischen Nachkommen hält sie sich in den Pausen der rasanten Flugshow jedoch lieber im Nachbarraum auf (7:00). Als kurz nach 10 Uhr das Tageslicht zu gering für unsere Kamera wird und sie in den Nachtmodus umschaltet, sehen wir die jungen Eroberer bei ihren Abenteuern in Schwarz-Weiß (9:40). Unbeeindruckt vom schwindenden Licht ist es für die jungen Eulen ein Leichtes, sich in den alten Gemäuern zurechtzufinden. Ihre Augen sind extrem groß und nach vorne gerichtet, was ihnen ein ausgezeichnetes räumliches Sehvermögen und ein großes Sichtfeld verleiht. Ihre Netzhaut enthält viele lichtempfindliche Stäbchenzellen, die ihnen ermöglichen, auch bei sehr schwachem Licht gut zu sehen und sich im Dunkeln in der Ruine zu orientieren. Das größte Erlebnis dieser Nacht beginnt um 20 vor 11 (12:50), als wir sehen, wie Alakina – das auch "Mini" genannte Weibchen und jüngste Küken der Brut – sich zu ganz neuen Höhen aufschwingt. Die junge Uhudame ist unerschrocken auf den höchsten Zinnen der Ruine unterwegs, als gäbe es kein Halten mehr, und erklimmt sogar die Spitzen des Baugerüsts (14:20). Man meint, ihre Aufregung und Begeisterung beinahe sehen zu können, und wenn sie auf der Mauerkrone balanciert oder in die Sterne schaut (16:40), scheint sie die ganze Welt unter ihrem Blick zu haben. Eine wundervolle Erfahrung, auch für uns als Zuschauer. Ihren Höhenflug beendet sie selbst mit einem beherzten Abflug zwei Stunden später (21:00). Kurz darauf sehen wir sie in den unteren Gefilden der Ruine wieder auftauchen. Sie manövriert durch das Baugerüst und wird neugierig von den Fledermäusen beäugt (22:20). Kurz nach zwei fliegt sie durch ein Fenster davon, kehrt aber anderthalb Stunden später wieder zurück – Abenteuer kennen eben keine Nachtruhe! Auch ihre Geschwister wollen wir in dieser Geschichte nicht vernachlässigen, die sicher ihre eigene aufregende Entdeckerzeit hatten. Alle drei vereint sehen wir um halb sechs in der Dämmerung (24:40), kurz bevor unsere Kamera wieder in den Tageslichtmodus umschaltet. Souverän behält Isolde von ihrem geschützten Ansitz aus alles im Blick. Mit dem Licht des neuen Tages endet eine weitere faszinierende Nacht in der Welt unserer jungen Uhus, die uns mit ihrer unermüdlichen Entdeckerfreude immer wieder in ihren Bann ziehen.