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/ wissensmagazin / / sciencereason ... und wenn wir nicht länger allein im Universum wären? Die Suche nach extrasolaren Planeten und außerirdischen Lebensformen. --- • / wissensmagazin • / wissenxxl • / best0fscience • / sciencemagazine --- Die Suche nach so genannten Exoplaneten -- Planeten, die nicht um unsere Sonne, sondern um ferne Sterne kreisen -- ist von entscheidender Wichtigkeit, will man eine Antwort auf eine der wahrscheinlichst tiefgründigsten Fragen finden, die sich die Menschheit stellen kann: Sind wir allein im Universum? ESOs Observatorien sind mit einem einzigartigen Arsenal an Instrumenten ausgestattet, die es erlauben, Exoplaneten zu finden und zu untersuchen. Mit dem VLT (Very Large Telescope) ist es Astronomen erstmals gelungen, das schwache Leuchten eines Planeten außerhalb unseres Sonnensystems nachzuweisen und so zum ersten Mal überhaupt einen Exoplaneten abzubilden. Diese neue Welt ist ein Riesenplanet, etwa fünfmal so massereich wie Jupiter, der massereichste Planet in unserem eigenen Sonnensystem. Diese Beobachtung ist ein wichtigster Schritt in Richtung auf eines der wichtigsten Ziele der modernen Astrophysik: der Charakterisierung der physikalischen Struktur und chemischen Zusammensetzung von Riesenplaneten und, letztendlich, auch von erdähnlichen Planeten. Mit HARPS, dem High Accuracy Radial-velocity Planet Searcher (wörtlich der "hochgenaue Radialgeschwindigkeits-Planetenjäger") haben Astronomen nicht weniger als drei Planeten entdeckt, die nahe Sterne umkreisen und ähnliche Massen haben wie der Planet Neptun. Einer dieser Planeten hat eine rund fünfmal größere Masse als unsere Erde und befindet sich in der bewohnbaren Zone seines Sterns. In dieser Zone können Temperaturen herrschen, bei denen Wasser in flüssiger Form existieren kann -- die Grundvoraussetzung von Leben, wie wir es kennen. Die Astronomen vermuten, dass es sich um einen Gesteinsplaneten handelt der, wie unsere Erde, eine feste Oberfläche hat, auf der flüssiges Wasser existieren könnte. Diese Entdeckung ist ein äußerst wichtiger Teilschritt bei der Suche nach Planeten, auf denen Leben existieren könnte. Eine weitere Entdeckung gelang mit einem Netzwerk von über den gesamten Erdball verteilten Teleskopen, zu denen auch das dänische 1,54-Meter-Teleskop auf La Silla gehört. Mit Hilfe einer innovativen Technik, die sich den so genannten Mikro-Gravitationslinseneffekt zunutze macht, entdeckte eine Gruppe von Wissenschaftlern im Jahre 2005 den bislang erdähnlichsten Exoplaneten. Der Planet hat die fünffache Masse der Erde, benötigt zehn Jahre, um seinen Heimatsstern zu umkreisen, und hat sehr wahrscheinlich eine felsige oder eisige Oberfläche. • http://www.eso.org/public/austria/ast... --- Erstmals genaue Vermessung eines gemäßigten Exoplaneten Mithilfe des CoRoT-Satelliten und des HARPS-Spektrografen der ESO haben Astronomen den ersten "normalen" extrasolaren Planeten entdeckt. Der Planet mit dem Namen CoRoT-9b zieht regelmäßig vor einem sonnenähnlichen Stern vorbei, der sich in 1500 Lichtjahren Entfernung von der Erde im Sternbild Schlange befindet, und lässt sich deswegen bis ins Detail analysieren. • http://www.eso.org/public/germany/pre... .