У нас вы можете посмотреть бесплатно TMW [4K] или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Technisches Museum Wien Das Technische Museum Wien, kurz TMW, befindet sich an der Adresse Mariahilfer Straße 212 im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing. Es zeigt Exponate und Modelle aus der Geschichte der Technik unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Anteils an der technologischen Entwicklung.[4] Es verfügt über zahlreiche historische Demonstrationsmodelle, etwa aus dem Bereich der Eisenbahn, des Schiffbaus, der Luftfahrt und der Industrie. Herausragend sind dabei die funktionsfähigen Dampfmaschinen. Weiters ist im TMW eine der größten Sammlungen historischer Musikinstrumente in Österreich untergebracht. Dem Museum angegliedert ist die Österreichische Mediathek. Das denkmalgeschützte Hauptgebäude wurde ab 1909 nach Plänen von Hans Schneider errichtet und am 6. Mai 1918 als „Technisches Museum für Industrie und Gewerbe“ eröffnet. Es grenzt stadteinwärts an den Gustav-Jäger-Park. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt der Auer-Welsbach-Park. Die hellen, mit Glaskuppeln überdachten Innenhöfe gelten als Besonderheit des Gebäudes. Die Betreibergesellschaft Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek ist eine mit 15. August 2000 im Firmenbuch[2] eingetragene Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit, errichtet durch das Bundesmuseen-Gesetz[5] und die Museumsordnung des Technischen Museums Wien Geschichte Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Regierungsantrittes Kaiser Franz Josephs I. im Jahr 1908 wurde beschlossen, in Wien ein Technisches Museum für Industrie und Gewerbe zu errichten. Die Initiative dazu ging im Wesentlichen von Wilhelm Exner aus, der die Idee eines solchen Museums seit der Wiener Weltausstellung 1873 verfolgte. Im Gründungskomitee waren auch die Industriellen Arthur Krupp und Johann Kremenezky, die das Vorhaben finanziell unterstützten, weitere Förderer waren unter anderem der Großindustrielle und Bankier Bernhard Wetzler (1839–1922)[7] und das Bankhaus Rothschild. Im selben Jahr wurde das Technische Nationalmuseum in Prag bereits eröffnet. Nachdem die Standortfrage geklärt war, das Museum sollte im 14. Wiener Gemeindebezirk unweit der kaiserlichen Residenz in Schönbrunn auf den von der Stadt Wien kostenlos zur Verfügung gestellten „Spitzackergründen“ errichtet werden, wurden erste Vorstudien von Emil von Förster ausgearbeitet. Nach dessen überraschendem Tod im Jahr 1909 wurde eine „Ideen-Konkurrenz“ unter in Wien tätigen Architekten ausgeschrieben, an der sich unter anderem Otto Wagner, Adolf Loos, Rudolf Tropsch und Max Ferstel beteiligten. Die Teilnehmer hatten nur zwei Monate Zeit ihre Entwürfe zu erstellen, dennoch wurden 24 Projekte eingereicht. In die Endauswahl kamen die Pläne von Max Hegele, Rudolf Krausz und Hans Schneider, dessen Entwurf den Studien Försters nahekam und der schließlich auf Intervention des Thronfolgers Franz Ferdinand den Zuschlag erhielt. Auf Kritik von Seiten der Wiener Künstlervereinigungen stieß vor allem die Ablehnung von Otto Wagners Projekt. NS-Zeit und Restitution Von 1930 bis 1949 war Viktor Schützenhofer Direktor des Museums. In der Zeit des Nationalsozialismus kam auch das Technische Museum in den Besitz von Objekten und Materialien, die Juden geraubt worden waren. Auf Basis des Kunstrückgabegesetzes aus dem Jahr 1998 wurde schließlich mit der Provenienzforschung begonnen und der staatlichen Kommission für Provenienzforschung wurden bislang 17 Dossiers übergeben. In vier (8 von 16, Stand November 2015[8]) Fällen wurde die Restitution bereits durchgeführt, darunter fällt der Nachlass des 1942 ermordeten Technikhistorikers Hugo Theodor Horwitz, der seinem Sohn übergeben wurde.