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Die Schönsteinhöhle ist eine natürliche Karsthöhle nahe Neudorf, einem Ortsteil von Wiesenttal im oberfränkischen Landkreis Forchheim in Bayern. Die Schönstein- und die Brunnsteinhöhle liegen in der Flur Sommerrangen am Fuße eines Dolomitmassivs am östlichen Hang des Langen Tales. Die Eingänge beider Höhlen liegen nahe beiander und befinden sich etwa zwei Kilometer nordöstlich von Streitberg. Die Schönsteinhöhle ist eine der bekanntesten Höhlen der Fränkischen Schweiz. Sie ist zusammen mit der Brunnsteinhöhle und dem Schwingbogen der Rest eines ehemaligen Höhlensystems. Die geografische Lage von Schönstein- und Brunnsteinhöhle, nur wenige Meter unter dem Rand der Hochfläche und etwa 150 Meter über dem heutigen Wiesentniveau, belegt, dass es sich um ein sehr altes Höhlensystem handelt. Durch die Verbindung mit der Brunnsteinhöhle ist die Schönsteinhöhle eine Durchgangshöhle. Der Verbindungsgang wurde jedoch in der Brunnsteinhöhle mit einer Eisenstange verschlossen und kann nicht mehr durchquert werden. Im Höhlenkataster Fränkische Alb (HFA) ist die Höhle als C 9 registriert. Die Höhle hat eine Gesamtganglänge von etwa 600 und eine Höhendifferenz von 19 Metern. Mit ihren drei Schächten und einer kleineren Etage gehört sie zum Typ der kombinierten Spalt-, Schacht-, Etagen- und Tropfsteinhöhlen. Auffallend für das Höhlensystem ist die zueinander senkrechte Anordnung der Klüfte in die Haupt- bzw. Spaltrichtungen Nordnordwest-Südsüdost beziehungsweise Nordnordost-Südsüdwest. Diese Kluftanordnung kehrt außerhalb der Höhle auch bei der Talbildung der Fränkischen Schweiz wieder. 1904 hat Neischl dieses Kluftsystem als Lithoklasen (griechisch lithos, Gestein, klasis, zerbrechen) dargestellt. Die Höhle liegt im Dolomitgestein des Malm Beta und ist an den Wänden und Böden zum Teil reich versintert. Über die ehemalige Sinterpracht der Höhle kann in alten Schriften nachgelesen werden. 1904 berichtete der Höhlenforscher Neischl von Sinterperlen, riesigen, teils bereits gebrochenen Stalaktiten und zarten darauf wachsenden Stalagmiten. Aus der Höhle wurde im 20. Jahrhundert viel Sinterschmuck geraubt. So wurden auch Tropfsteine zur Ausschmückung der nahen Binghöhle herausgebrochen. In den hinteren Teilen sind noch einige Wände und Gänge stark versintert. Im Bereich der Salzburger Schlünde sind Wasserstandsmarken zu sehen.