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Jörg Widmanns "Air für Horn solo", interpretiert von Přemysl Vojta, Solo-Hornist des WDR Sinfonieorchesters. Live aufgenommen im WDR Funkhaus Wallrafplatz am 26.09.2021. Jörg Widmann - Air Přemysl Vojta, Horn ► Mehr zum Sinfonieorchester, zu Konzerten und aktuellen Livestreams gibt es bei https://sinfonieorchester.wdr.de ► Das WDR Sinfonieorchester bei Facebook / wdrsinfonieorchester ○ Werkeinführung Jörg Widmann, "Artist in Residence" des WDR Sinfonieorchesters nunmehr in der dritten Saison, ist ein international äußerst gefragter Komponist, Dirigent und Klarinettist – als Solist ebenso wie als Kammermusiker. Die Klarinette erkor Widmann im Alter von sieben Jahren zu seinem Lieblingsinstrument. Von ihr ist der Musiker anhaltend fasziniert und erforscht unermüdlich ihr ungeahntes Klangpotential. Die in der ersten Konzerthälfte zu hörenden Kompositionen Widmanns – vom Solostück bis zum achtstimmigen Werk – zeigen ihn als einen Akteur, der die Extreme liebt und sucht. Immer wieder vermag er das Publikum mit entfesselten Emotionen zu überraschen. Spieltechnische Grenzen werden ausgetestet und überschritten: "Das Schwitzen der Virtuosen lässt mich nicht kalt. Ich möchte es sogar herausstellen", so der Komponist. Dass bei alledem in seinen Werken ein musikantisches Feuer brennt, erklärt hinreichend Widmanns Renommee als vielfach aufgeführter zeitgenössischer Tonsetzer. ... Das Air für Horn solo entstand 2005 als Pflichtstück für den 54. Internationalen ARD-Musikwettbewerb. Der Begriff "Air" als "Luft" oder in seiner traditionellen Bedeutung als "Melodie" wird hier in Form von ausschwingenden, gesanglichen Partien ernst genommen. Text: Tilla Clüsserath