У нас вы можете посмотреть бесплатно Hugo Wolf: Jägerlied - Andreas Beinhauer (Bariton) & Markus Hadulla (Klavier), 14.04.2018 или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Lied der Woche 17: Mit dem "Lied der Woche" veröffentlichen wir jede Woche ein neues Lied aus unserer Reihe "Der ganze Hugo Wolf" auf unseren Plattformen (Youtube, Facebook) sowie auf unserer Webseite www.ihwa.de. Ergänzt wird der musikalisch-visuelle Genuss um Informationen rund um dieses Lied von Hugo Wolf, sodass hier nach und nach eine umfassende und informative Mediathek der Lieder unseres Namenspatrons entsteht. Wir wünschen viel Freude damit! https://www.ihwa.de/song-knowledge/be... Das Video entstand im Rahmen der Reihe "Der ganze Hugo Wolf" am 14. April 2018 im Hospitalhof Stuttgart (Der ganze Hugo Wolf VI) LIEDTEXT Zierlich ist des Vogels Tritt im Schnee, wenn er wandelt auf des Berges Höh’: zierlicher schreibt Liebchens liebe Hand, schreibt ein Brieflein mir ins ferne Land. In die Lüfte hoch ein Reiher steigt, dahin weder Pfeil noch Kugel fleugt: Tausendmal so hoch und so geschwind die Gedanken treuer Liebe sind. TEXTDICHTER: Eduard Mörike (1804–1875) KOMPOSITIONSJAHR: 1888 INFOTEXT von Susan Youens (deutsche Übersetzung: Bertram Kottmann): »Kaum war mein Brief versandt, nahm ich Mörike in die Hand und schrieb ein zweites Lied im Fünfvierteltakt. Vielleicht kann ich sagen, dass selten ein Fünfvierteltakt so gepasst hat, wie in dieser Komposition. Auch Sie als Laie werden sofort diesen Takt im Rhythmus des Gedichtes entdecken und die Notwendigkeit dafür verstehen«, schrieb Wolf am 22. Februar 1888 seinem Freund Edmund Lang im »Wunderjahr« seines herrlichen Zyklus mit Mörike-Liedern. Mörikes Jägerlied hat ein Versmaß mit fünf Hebungen und betontem Versende, wobei jeder Vers in sich geschlossen ist. Wolfs Betonung auf den ersten Schlag und den anmutigen fünften in seiner aparten Einleitung macht aufmerksam auf die obwaltende metrische Anomalie: In einem für Wolf typischen ausklingenden Nachspiel zieht sich dieser süße, verliebte Jäger zu den Klängen von Jagdhörnern zurück, die weicher und weicher werden. „Scarcely was my letter dispatched [to his friend Edmund Lang on 22 Feberuary 1888] than, taking the Mörike in hand, I wrote a second song, in 5-4 time and perhaps I may say that seldom has 5-4 time been so fittingly employed as in this composition. You too, a layman, will at once discover the 5/4 measure in the rhythm of the poem and understand the necessity for it,“ Wolf wrote his friend Edmund Lang on 22 February 1888 in the midst of his „miracle year“ of one glorious Mörike song after another. Mörike’s Jägerlied is fashioned in end-stopped trochaic pentameters, the last foot truncated and each line whole unto itself. Wolf’s emphasis on the first beat and the grace-noted fifth beat in the delightful introduction calls attention to the metrical anomaly prevailing throughout. In one of Wolf’s typical „dying away“ postlude, this sweet hunter-in-love recedes from view to the sound of hunting fanfares growing softer and softer.