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Geschichte 1: Sabine und der Fernseher, der die ganze Nacht läuft Sabine, 61, lebt seit dem Tod ihres Mannes allein. Sie rief gegen 2 Uhr nachts an. In ihrer kleinen Wohnung läuft der Fernseher immer, selbst wenn sie schläft. Sie braucht ihn nicht, also nimmt sie die Stille nicht wahr. Es ist okay, Sabine kann nichts dafür. Sie hat Angst vor der Dunkelheit, Angst vor dem Flur, Angst vor dem Geräusch, wenn der Fernseher ausgeht. Sie sagte, sie wolle ihre Kinder nicht stören, denn „jeder hat sein eigenes Leben“. Stimmt, ohne einen Weg ist alles sinnlos. Domian fragte: „Was würde passieren, wenn der Fernseher aus wäre?“ Sabine sagte: „Dann würde ich hören, wie ich älter werde.“ Geschichte 2: Kevin aus einem nie benutzten Kinderzimmer Kevin, 34. Er und seine Frau hatten ein hellblaues Kinderzimmer eingerichtet. Bett, Kuscheltiere, eine Tür – alles war bereit. Aber sie kam nicht. Dann wurde seine Frau allmählich still. Dann ging sie. Das Zimmer konnte da sein. Kevin ging nicht hinauf, trat nicht ein, sondern schloss einfach die Tür. Er sagte, er trauere nicht im herkömmlichen Sinne. Es gab etwas, das er dir sagen wollte, und etwas, das er dazu zu sagen hatte. Domian fragte: „Hast du dort auch eine Wohnung, die auf dich wartet?“ Kevin flüsterte: „Vielleicht … aber ich kann die Tür noch nicht öffnen.“ Geschichte 3: Fatima und zwei Welten, die sich nicht berühren Fatima, 29, wurde in Deutschland als Kind von Einwanderern geboren. Sie lebte zwischen zwei Welten: ihrer Familie und sich selbst. Zuhause war sie die Tochter, die sie als sich selbst betrachtete. Außerhalb ihrer Familie war sie jemand anderes. Niemand in ihrer Familie wusste, dass sie mit einem Freund zusammenlebte. Sie wussten auch nicht, dass sie nicht mehr an die Dinge glaubte, an die sie früher geglaubt hatte. Fatima sagte: „Ich lüge nicht. Ich habe nur nicht alles gesagt.“ Doman fragte: „Wovor hast du mehr Angst: deine Meinung zu sagen oder zu schweigen?“ Sie antwortete: „Ich habe Angst, beides zu verlieren.“ Geschichte 4: Ralf von der ewig laufenden Uhr Ralf war 56 Jahre alt. Man kann also nichts mehr tun, aber man kann es einfach nicht mehr. In Ralfs Hotelzimmer stand eine alte Uhr. Sie zeigte immer genau das Datum an. Er hatte sie nicht verändert. Er hatte die Batterie nicht gewechselt. „Früher ging sie immer genau. Jetzt achte ich etwas mehr auf die Zeit.“ Ralf wollte sich nicht damit befassen, aber er konnte nicht mehr zurück. Und so kam es, dass er sich zum ersten Mal in seinem Leben erlaubte, keine Schuldgefühle zu haben. Domian hatte damit nichts zu tun: „Vielleicht läuft die kaputte Uhr ja genau zur richtigen Zeit für dich.“