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Selbstregulierung | Die Grundlage innerer Freiheit 🎓 Dieses Video ist Teil des kostenlosen MOOC „Schulische Persönlichkeitsbildung für psychische Gesundheit“ 👉 Jetzt kostenlos teilnehmen und viele Unterrichtsmaterialien zum Thema erhalten: https://imoox.at/course/charactereduc... Was ist Selbstregulierung – und warum ist diese Charakterstärke so entscheidend für Schule und Leben? Ein Kind möchte aufgeben und bleibt trotzdem dran. Ein anderes wird wütend und entscheidet sich bewusst, ruhig zu reagieren. Ein drittes fühlt sich ungerecht behandelt und spricht klar, statt auszurasten. Das sind Momente innerer Steuerung. Selbstregulierung beschreibt die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle und Handlungen so zu steuern, dass sie mit eigenen Werten und langfristigen Zielen im Einklang stehen. Psychologisch gesprochen bedeutet sie, dominante Impulse zu hemmen und Verhalten bewusst zu modifizieren. Bereits Aristoteles ordnete diese Fähigkeit der Tugend der Mäßigung zu. In der Nikomachische Ethik beschreibt er, dass ein gelingendes Leben nicht durch die Maximierung von Lust oder die Vermeidung von Unlust entsteht, sondern durch das Finden des rechten Maßes. Verwandte Begriffe verständlich erklärt Selbstbeherrschung Der akute Moment der Impulskontrolle. Der innere Stopp-Knopf. Selbstdisziplin Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Selbstregulierung. Das regelmäßige Dranbleiben am Guten. Mäßigung Die ethische Grundhaltung, das rechte Maß zu suchen und Werte über spontane Impulse zu stellen. Ein Beispiel: Ein Kind verzichtet bewusst auf das letzte Stück Kuchen, weil es merkt, dass andere noch keines hatten. Hier zeigt sich Selbstregulierung. Wird dieses Verhalten zur Gewohnheit, sprechen wir von Selbstdisziplin. Wird es aus Einsicht in Gerechtigkeit gewählt, wird daraus Tugend. Warum ist Selbstregulierung wissenschaftlich so bedeutsam? Forschungsarbeiten zur Selbstkontrolle zeigen, dass Kinder mit ausgeprägter Selbstregulationsfähigkeit: • bessere schulische Leistungen erzielen • stabilere soziale Beziehungen aufbauen • Konflikte konstruktiver lösen • emotional widerstandsfähiger sind • ein geringeres Risiko für psychische Belastungen zeigen Besonders bekannt sind Studien zum sogenannten Belohnungsaufschub. Die Fähigkeit, eine sofortige kleine Belohnung zugunsten einer späteren größeren aufzuschieben, gilt als zentraler Indikator für Selbstregulation. Die berühmten Experimente von Walter Mischel zeigten, dass Kinder, die warten konnten, langfristig in verschiedenen Lebensbereichen erfolgreicher waren. Selbstregulierung ist damit eng mit Selbstwirksamkeit, Resilienz und langfristigem Wohlbefinden verbunden. Selbstregulierung als innere Steuerung Man kann sich Selbstregulierung wie einen inneren Steuermann vorstellen. Gefühle sind der Wind. Impulse die Strömung. Doch der Steuermann hält das Ruder und entscheidet über den Kurs. Je stärker diese innere Steuerungsfähigkeit entwickelt ist, desto freier wird ein Mensch. Freiheit bedeutet nicht, jedem Impuls zu folgen. Freiheit bedeutet, wählen zu können. Fazit Selbstregulierung ist eine leise Stärke. Sie steht selten im Rampenlicht. Doch ohne sie kann keine andere Charakterstärke langfristig wachsen. Sie ist die Wurzel innerer Freiheit. Und sie ist eine der wichtigsten Fähigkeiten, die Schule fördern kann. 🔔 Abonniere den Kanal für weitere Module zu: Persönlichkeitsbildung Selbstregulation Resilienz Psychische Gesundheit Charakterstärken Schulentwicklung #Persönlichkeitsbildung #Selbstregulierung #Resilienz #Charakterstärken #PsychischeGesundheit #Schulentwicklung #Lehrerbildung