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Am 4. Fastensonntag begleiten wir Jesus zu einem Blindgeborenen. Dabei erleben etwas Gewaltiges: Jesus sieht diesen Mann, der seit Geburt an blind war, „spuckt auf die Erde, dann macht er mit dem Speichel einen Teig, streicht ihn dem Blinden auf die Augen und sagt zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach… Der Mann geht fort und wäscht sich. Und als er zurückkommt, kann er sehen.“ (vgl. Joh 9,6-7). Treuherzig können wir Jesus fragen: Warum hast du das gemacht? Und das noch am Sabbat, so dass sich die Pharisäer tierisch aufregten? Eine Antwort hören wir von P. Josef Herget. Lange Zeit war er Missionar in der Türkei ohne sichtbaren Erfolg. Zurück in Österreich klingelte es an seiner Haustüre. Er öffnete. Vor der Türe stand ein Moslem, der mit ihm über Jesus reden wollte. So erzählte P. Josef dem Moslem die Episode aus dem Leben Jesu, wo er den Blindgeborenen sehend gemacht hat. Der Moslem überlegte und entdeckte dann voll Freude: Gott ist das Licht! Nur Gott kann einem Blindgeborenen die Augen öffnen! Also ist Jesus Gott, „das Licht der Welt“! Und voll Freude rief er aus: O Jesus, wie groß bist Du! So dürfen wir Jesus heute innig bitten: Öffne uns und allen Menschen die Augen unseres blinden Herzens, damit wir Dich gläubig erkennen können, als wahren Gott und wahren Mensch, der zu uns in die Welt gekommen ist, um uns zu retten! Doch was machen wir mit den Pharisäern, hmm, vielleicht auch mit uns, wenn wir an Jesus Anstoß nehmen, weil er sich anders verhält, als wir es gewohnt sind? Verbot nicht das jüdische Gesetz auf strengste Weise irgendeine Arbeit am Sabbat zu verrichten? Aja, da kommt mir der hl. Erzengel Gabriel in den Sinn! Hat er nicht dem Propheten Daniel und dann der Jungfrau Maria den tiefen Sinn der Hl. Schrift erschlossen! Bitten wir doch immer wieder St. Gabriel: Hilf mir doch zu verstehen, was Jesus mir persönlich mit seinen Worten und Taten sagen will! Ich selbst staune immer wieder, wie er mir ein Lichtlein vermittelt, so dass ich das Wort Gottes tiefer begreifen und umsetzen kann! Schauen wir nun auf die Streitfrage der Pharisäer. Stur stellten sie fest: „Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält.“ (Joh 9,16) Da kommt mir die Erklärung meines Beichtvaters P. Ludwig in den Sinn. Er machte mich darauf aufmerksam, dass Jesus die größten Wunder gerade am Sabbat vollbracht hat, am Tag der Neuschöpfung. Den Teig, den Jesus machte, erinnert also an den Lehm, aus dem Gottschöpfer den ersten Menschen geformt hat Der Teich Schiloach verweist auf den Gesandten Gottes, den Messias, der alles, was durch die Sünde des Menschen verkommen ist, neu macht, wie Jesus sagt: „Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5) Zuletzt bleibt uns noch die innige Bitte an Jesus: Jesus öffne unsere blinden Herzen, damit wir Dich erkennen dürfen, um an Dich zu glauben, Dich zu lieben und anzubeten, wie der geheilte Blindgeborene, der sich vor Dir niederwarf und ausrief: „Ich glaube Herr!“ (Joh 9,38) Mit persönlich hilft dabei das Gebet, das der Engel von Fatima den kleinen Hirtenkinder gelehrt hat. Nach seinem Vorbild verneigten sich die Kinder mit dem Gesicht bis zur Erde und wiederholten für längere Zeit Jesus anbetend das Gebet. Mein Gott ich glaube an Dich, ich bete Dich an, ich hoffe auf Dich, ich liebe Dich! Ich bitte Dich um Verzeihung für jene, die nicht glauben, nicht anbeten, nicht hoffen und Dich nicht lieben! Am Ende lade ich Euch ein mit mir voll Freude zu singen: Du bist das Licht der Welt, du bist der Glanz, der uns unseren Tag erhellt, du bist der Freudenschein, der uns so glücklich macht, dringst selber in uns ein. Du bist der Stern in der Nacht, der allem Finsteren wehrt, bist wie ein Feuer entfacht, das sich aus Liebe verzehrt, du, das Licht der Welt!