У нас вы можете посмотреть бесплатно Was bin ich? Folge 285 vom 17.02.1987 mit Robert Lembke und dem Ehrengast Rainhard Fendrich или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Die Berufe sind diesmal ziemlich schwierig: Los geht es mit verbundenen Augen, und die Ratefüchse müssen ein "Phantom" erraten, anschließend geht es um eine "Hausbeamtin" in einem Schweizer Rathaus. Weiter geht's mit dem legendären "Ausreden - Erfinder", ehe dann der Promigast des Monats das Studio betritt. Rainhard Jürgen Fendrich wurde am 27. Februar 1955 in Wien geboren und wuchs als Sohn eines Maschinenbauingenieurs und einer ehemaligen Model-Mutter auf. Seine Kindheit verbrachte er teilweise in einem katholischen Knabeninternat, wo er im Chor sang und ersten musikalischen Input erhielt. Mit etwa 15 Jahren bekam er seine erste Gitarre und brachte sich das Spielen autodidaktisch bei; zugleich begann er, eigene Texte zu schreiben. Nach dem Abitur nahm er ein Jurastudium auf, das er jedoch abbrach, um Schauspiel- und Gesangsunterricht zu nehmen – finanziert mit Gelegenheitsjobs wie Postbote oder Handwerkshelfer. Seine berufliche Laufbahn startete 1980 am Theater an der Wien, wo er in Produktionen wie Die Gräfin vom Naschmarkt und Chicago auftrat; kurze Zeit später war er auch in einer Hamlet-Inszenierung am Wiener Schauspielhaus zu sehen. Im selben Jahr unterschrieb er seinen ersten Plattenvertrag und begann parallel seine Musikkarriere. Der erste große musikalische Erfolg kam schnell: 1981 landete er mit „Strada del Sole“ einen österreichischen Sommerhit, der sich allein in Österreich über 99.000 Mal verkaufte und ihm den Durchbruch sicherte. Sein Debütalbum Ich wollte nie einer von denen sein hatte zunächst nur mäßigen Erfolg, doch sein Nachfolgealbum und weitere Singles etablierten ihn als festen Bestandteil der Austropop-Szene. Fendrichs Lieder zeichnen sich durch Wiener Dialekt, Humor, Ironie und Gesellschaftsbeobachtung aus – Merkmale, die seine Popularität in Österreich stark prägten. In den 1980er Jahren setzte Fendrich seine Erfolgsgeschichte fort: Mit Songs wie „Schickeria“, „Oben Ohne“ oder „Macho, Macho“ – letzterer entstand innerhalb weniger Minuten inspiriert durch einen Zeitungsartikel – stieg er auf den Charts ganz nach oben. Besonders „Macho, Macho“ führte 1988 auch in Deutschland zu größerer Bekanntheit. Ein zentraler Song in Fendrichs Werk ist „I Am from Austria“ (1990): Obwohl seine Texte bis auf den englischen Titel im Wiener Dialekt sind, gilt der Song in Österreich bis heute als inoffizielle Nationalhymne und wurde 2011 zum größten Austropop-Hit aller Zeiten gewählt. In den 1990er Jahren erweiterte Fendrich sein Schaffen: Er trat zunehmend als Fernsehmoderator in Erscheinung – etwa bei der Kuppelshow Herzblatt sowie bei verschiedenen anderen Unterhaltungsformaten. Zudem spielte er Rollen in Filmen und Musicals und baute seine Bühnenpräsenz weiter aus. Er veröffentlichte weiterhin Alben und blieb musikalisch präsent. Parallel zu seiner künstlerischen Karriere war Fendrich auch Mitglied der Supergroup Austria 3 (mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer), die zwischen 1997 und 2007 viele Konzerte gab und große Aufmerksamkeit erregte. Privat musste Fendrich schwere Schicksalsschläge verkraften: Aus seiner ersten Ehe mit Andrea Sator (1984–2003) hat er drei Kinder; seine Tochter starb 1989 im Alter von 17 Monaten an einer Virusinfektion. Dieses Erlebnis beeinflusste sein Leben und führte in späteren Jahren auch zu Problemen mit Drogenkonsum. 2006 wurde er wegen Kokainbesitzes zu einer Geldstrafe verurteilt, gestand jahrelangen Konsum und durchlief anschließend einen Entzug; seitdem engagiert er sich öffentlich gegen Drogenmissbrauch. Nach seiner ersten Ehe folgte eine zweite Ehe mit Ina Nadine Wagler von 2010 bis 2016, aus der ein weiterer Sohn stammt. Heute hält Fendrich sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. In den letzten Jahren ist Fendrich weiterhin als Musiker aktiv: 2025 veröffentlichte er sein Album „Wimpernschlag“ zum 45-jährigen Bühnenjubiläum und plant (Stand 2025) eine umfangreiche Tournee zu seinem Lebenswerk. Seine Karriere umfasst zahlreiche Alben, unzählige Chart-Erfolge, Tourneen und Musikpreise – darunter unter anderem der Amadeus Austrian Music Award und mehrere Romy-Auszeichnungen – und macht ihn zu einem der prägenden Künstler des Austropop. Insgesamt ist Rainhard Fendrich eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der österreichischen Popmusik mit einer fast fünf Jahrzehnte andauernden Karriere, die Musik, Theater, Fernsehen und gesellschaftliche Präsenz miteinander verbindet.