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Helen Vita (1928–2001) war eine schweizerisch-deutsche Schauspielerin, Chansonsängerin und Kabarettistin, die vor allem durch ihre markante Stimme, ihre große Bühnenpräsenz und ihren feinsinnigen, oft melancholischen Humor bekannt wurde. Sie zählte über Jahrzehnte zu den prägenden Künstlerinnen des deutschsprachigen Theaters und Kabaretts. Geboren wurde Helen Vita am 16. August 1928 in Hohenschwangau bei Füssen als Tochter des Komponisten und Dirigenten Eduard Reznicek. Schon früh kam sie mit Musik und Theater in Berührung. Nach dem Zweiten Weltkrieg absolvierte sie eine Schauspielausbildung und begann ihre Karriere zunächst auf der Bühne. Engagements führten sie an bedeutende Theater im deutschsprachigen Raum, darunter nach Zürich, München, Berlin und Wien. Rasch wurde sie für ihre intensive Rolleninterpretation geschätzt, insbesondere in Stücken der klassischen Moderne und des zeitgenössischen Theaters. Einem breiteren Publikum wurde Helen Vita vor allem durch ihre Arbeit als Chansonsängerin bekannt. In den 1950er- und 1960er-Jahren profilierte sie sich als eine der wichtigsten Interpretinnen literarischer Chansons im deutschen Sprachraum. Besonders eng war ihre Zusammenarbeit mit dem Schweizer Schriftsteller und Kabarettautor Friedrich Dürrenmatt sowie mit Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Jacques Prévert. Mit großer sprachlicher Präzision und emotionaler Tiefe verlieh sie deren Texten eine eindringliche Bühnenwirkung. Ihre Programme verbanden Musik, Literatur und Schauspiel zu einer eigenen Kunstform zwischen Chansonabend und literarischem Theater. Parallel dazu war Helen Vita regelmäßig im Kabarett tätig, unter anderem an der Münchner „Lach- und Schießgesellschaft“. Dort entwickelte sie ihren unverwechselbaren Stil, der scharfe Gesellschaftskritik mit Ironie, Nachdenklichkeit und einer oft leisen, aber nachhaltigen Komik verband. Auch im Film und Fernsehen trat sie immer wieder auf, meist in Nebenrollen, die sie jedoch mit großer Intensität ausfüllte. In den späteren Jahren widmete sich Helen Vita zunehmend literarischen Programmen und Lesungen. Sie interpretierte Gedichte, Prosa und Chansons mit unverkennbarer Stimme und großer Ernsthaftigkeit. Trotz gesundheitlicher Rückschläge blieb sie bis ins hohe Alter künstlerisch aktiv. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Deutschen Kleinkunstpreis und den Schweizer Kabarettpreis Cornichon. Helen Vita starb am 16. Februar 2001 in Berlin. Sie hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Werk, das bis heute als beispielhaft für anspruchsvolles literarisches Kabarett und Chanson gilt. Ihr Leben und Wirken stehen für eine Kunst, die Sprache ernst nimmt, Haltung zeigt und Unterhaltung mit geistiger Tiefe verbindet.