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In Sachsen begann das Eisenbahnzeitalter früh, schließlich fuhr seit 1839 die erste deutsche Ferneisenbahn zwischen Dresden und Leipzig, und bereits 1846 wurde von Dresden aus auch Löbau(Sachs) per Eisenbahn erreicht. Am 10. Juni 1848 wurde dann die Strecke Löbau(Sachs) - Oberoderwitz (- Zittau) eröffnet, zuerst von der Löbau - Zittauer Eisenbahngesellschaft betrieben, ab 1871 Staatsbahn. Ihr Bau war ziemlich aufwändig, mußte sie doch mehrere quer zur Fahrtrichtung liegende Täler überbrücken. So entstanden neben weiteren kleineren Brücken 7 recht beeindruckende Viadukte, 2 davon lagen jedoch im heute noch betriebenen Abschnitt Zittau - Oberoderwitz der heutigen Strecke Bischofswerda - Zittau. Und während wir hier im Video nur den stillgelegten Abschnitt Oberoderwitz - Löbau betrachten, fuhren die Züge immer bis Zittau durch und somit tatsächlich "über sieben Brücken". Bis 1859 war die Strecke alleinige Lebensader der aufblühenden Stadt Zittau, dann erhielt diese auch Anschluß Richtung Reichenberg(Liberec) (1859), nach Warnsdorf (1871) und über Ostritz nach Görlitz (1875). 1879 wurde die Verbindung Oberoderwitz - Eibau eröffnet, die den Weg nach Dresden für die Zittauer deutlich verkürzte und heute noch Teil der Strecke Zittau - Bischofswerda (- Dresden) ist. Doch bereits seit 1873 war Ebersbach von Löbau direkt zu erreichen, die Strecke verlief parallel zu Unserer bis hinter die Höllengrundbrücke bei Großschweidnitz. Nach dem durch Brückensprengungen der Wehrmacht unterbrochenen Betrieb nach dem 2. Weltkrieg wurde nur ein Gleis davon wieder aufgebaut und die Abzweigstelle Höllengrund, heute 'Niedercunnersdorf W. 15', eingerichtet. Aus dieser Entwicklung kann man schon ersehen, daß es für unsere Strecke immer schwerer wurde, sich auch für den Fern- und Durchgangsverkehr zu behaupten. Denn es gab rundherum plötzlich viel günstigere Wege.. Und als 1875 dann auch Görlitz mit Reichenberg über Seidenberg (Zawidow) verbunden war, konnte es zwischen beiden Städten - und in deren Hinterland - keine bessere Verbindung geben! Das freute die Zittauer natürlich überhaupt nicht .. Trotzdem behauptete sie sich, denn auch lokal war die Oberlausitz ein dicht besiedeltes und gut industrialisiertes Gebiet, das genug Verkehr "generierte", der 1893 durch die Eröffnung der Schmalspurbahn Herrnhut - Bernstadt noch einmal Aufwind bekam. Das oberlausitzer Eisenbahnnetz war schließlich so dicht, daß Fremde beim Lesen des Kursbuches erst mal Probleme hatten, "durchzusehen". So gab es jahrelang, ja fast jahrzehntelang, ständig 3 Möglichkeiten, von Görlitz nach Zittau zu kommen. Nämlich direkt über Ostritz, oder über Löbau, wobei es nun wieder 2 Wege gab. Ein Teil der Züge fuhr von Löbau direkt über Herrnhut nach Zittau, andere nahmen den Weg über Ebersbach - Seifhennersdorf und Warnsdorf, um in Mittelherwigsdorf kurz vor Zittau wieder auf unsere Strecke zu treffen. Das hatte bis zuletzt in dieser Weise bestand. Man hatte also die 'Qual der Wahl' - in der Praxis aber wurden diese Verbindungen hauptsächlich von den Anwohnern der an der Strecke liegenden Orte genutzt. Den wohl umfangreichsten Verkehr ihrer Geschichte wies unsere Strecke in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg, bis in die 1950er hinein, auf. Nach der Schaffung der Oder-Neiße-Grenze verlief die direkte Strecke Görlitz - Zittau (und verläuft heute noch) ca 13 km durch polnisches Territorium. Damals gab es noch keine entsprechenden Abkommen, und so kostete die Durchfuhr durch Polen "richtig Geld". Das vermied man, indem man möglichst über Löbau fuhr. Dazu kam, daß die einst kürzeste Strecke von Görlitz nach Reichenberg(Liberec) hinter Hagenwerder nun auch unterbrochen war, und auch dieser Verkehr über Löbau - Zittau laufen mußte. Die heute auf polnischem Gebiet bestehenden Verbindungsstrecken und - kurven gab es noch nicht, die wurden erst in den 1950ern geschaffen. Die heute kaum mehr vorstellbaren Leistungen im Güterverkehr zu DDR-Zeiten konnte man auch in der Oberlausitz, und gerade da, beobachten. Und wie überall im Osten brach das alles nach der Wende über Nacht zusammen. Diese industriereiche Region war plötzlich "strukturschwaches Gebiet", und zwar eines der am härtesten betroffenen überhaupt! Wo keine Arbeit mehr ist, gibt es keinen Berufsverkehr mehr, keinen nennenswerten Güterverkehr, Bevölkerungsschwund - die noch da sind, fahren nun Auto.. Der durchgehende Güterverkehr über Herrnhut wurde schon gleich in den Nachwendejahren abgeschafft, was da noch zu befördern war, lief über Ebersbach. Somit war die Einstellung des Reiseverkehrs am 24.05.1998 auch die Einstellung des Gesamtverkehrs zwischen Herrnhut und Oberoderwitz. Bis 2001 wurde Herrnhut noch sporadisch von Löbau aus bedient, dann endete auch das. Zwischen Löbau und Niedercunnersdorf ist die Strecke von der DRE gepachtet und wird noch im Güterverkehr bedient. Der Rest wächst zu... Nun also - genießen wir noch einmal die Reise durch die schöne Oberlausitz, gute Fahrt! Daten aus Wikipedia.