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Die Ruine Schenkenberg, hoch über dem Dorf Thalheim im Schweizer Kanton Aargau gelegen, ist eine der imposantesten und umfangreichsten mittelalterlichen Burganlagen der Region. Ihre Geschichte ist eng mit den Habsburgern und später mit Bern verbunden. *Ursprünge und habsburgische Zeit (frühes 13. Jahrhundert – 1460):* Die Burg Schenkenberg wurde wahrscheinlich zu Beginn des 13. Jahrhunderts im Auftrag der Habsburger errichtet. Sie diente als wichtiges Glied in einer Kette von Burgen, die das Kerngebiet der habsburgischen Besitzungen um Brugg und ihren Stammsitz, Schloss Habsburg, schützen sollten. Bereits 1243 wird sie erstmals urkundlich erwähnt, als ein "dominus H. de Schenken berc" genannt wird, der vermutlich Heinrich III. Schenk von Habsburg war. Der Name der Burg deutet darauf hin, dass sie für eine Dienstmannenfamilie des engeren habsburgischen Hofes bestimmt war. Die ursprüngliche Anlage war wohl eher klein und bescheiden, wurde aber im Laufe der Zeit ausgebaut. Der Turm wurde erhöht und das Wohnhaus der Kernburg verlängert. Im fortgeschrittenen 14. Jahrhundert und eventuell auch im 15. Jahrhundert wurden weitere Umbauten vorgenommen, darunter die Schildmauer und ein angrenzender Wohnbau. Nach dem Tod von Albrechts, einem unehelichen Sohn König Rudolfs I. von Habsburg, an den die Burg verliehen worden war, ging die Burg an die Schenken von Schenkenberg über. Im Jahr 1415, als Herzog Friedrich IV. von Österreich dem abgesetzten Papst Johannes XXIII. zur Flucht verhalf, entzog der König dem Herzog den gesamten Besitz, und Burg und Amt Schenkenberg wurden direkt dem Reich unterstellt. *Berner Herrschaft (1460 – 1720):* Im Jahr 1460 wurde die Burg Schenkenberg von den Bernern erobert. Dabei wurde sie beschädigt und brannte teilweise aus, wurde aber umgehend von den neuen Herren instandgesetzt. Ein grosses Berner Wappen wurde an die Mauern gemalt, und ein Landvogt nahm als Vertreter der neuen Obrigkeit auf der Burg Wohnung. Für rund 260 Jahre war die Schenkenberg der Verwaltungssitz der bernischen Landvogtei Schenkenberg. Die Burg war aufgrund ihrer Grenzlage zum österreichischen Fricktal als gefährdet angesehen, weshalb Bern sie stark befestigte. Allerdings wurde beim Unterhalt gespart, und das Baumaterial, lokaler Jurakalk, war nicht sehr widerstandsfähig. Dies führte zu hohen Unterhaltskosten und häufigen Einstürzen von Mauern. Probleme bereitete auch die Beschaffung von Trinkwasser. *Zerfall und Erhaltung (ab 18. Jahrhundert):* Aufgrund der hohen Unterhaltskosten und der Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung wechselten die Landvögte 1720 nach Wildenstein. Die Burg verblieb zunächst noch als Hochwacht, verfiel aber im 18. Jahrhundert allmählich zu einer Ruine und wurde teilweise als Steinbruch genutzt. Um 1837 erwarb ein "Herr von Schenkenberg" die Ruine, verschwand aber rätselhafterweise spurlos. Die Ruine war danach jahrzehntelang herrenlos. Ein Sturm im Jahr 1917, der die Ostmauer zum Einsturz brachte, führte schliesslich dazu, dass die Behörden die Burg als herrenloses Gut erklärten und im Mai 1918 zur Versteigerung anboten. Für die symbolische Summe von 50 Franken wurde sie von der Aargauischen Vereinigung für Heimatschutz erworben, die seitdem umfassende Sicherungs- und Konservierungsarbeiten durchführt, um den weiteren Zerfall zu verhindern. Heute ist die Ruine Schenkenberg ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Schulklassen und bietet eine wunderschöne Aussicht auf das Schenkenbergertal. Sie ist ein beeindruckendes Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte des Kantons Aargau. Musik: Danse Macabre von Kevin MacLeod unterliegt der Lizenz Creative-Commons-Lizenz "Namensnennung 4.0". https://creativecommons.org/licenses/... Quelle: http://incompetech.com/music/royalty-... Künstler: http://incompetech.com/