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Jakobus der Ältere Jakobus war einer der zwölf Apostel. Er war Fischer und offenbar von aufbrausendem Charakter, weil Jesus ihn später „Donnersohn“ nennen wird (Mk 3,17). Er und sein Bruder Johannes gehörten nach Andreas und Petrus zu den erstberufenen Jüngern (Mt 4,18-21; Lk 5,10). Als solche nahmen sie im Jüngerkreis eine besondere Stellung ein. So war Jakobus z.B. erwählt, zusammen mit Petrus und Johannes die Verklärung Jesu zu erleben (Mt 17,1-8). Ebenso bezeugte er Jesu Gebet im Garten Getsemani (Mt 26,36-46). Nach der Auferstehung Jesu blieb „Jakobus der Ältere“, der unter den Jüngern nicht mit „Jakobus dem Jüngeren“ zu verwechseln ist, offenbar in Jerusalem (Apg 1,12-14). Bald danach, so der biblische Bericht, muss er als Märtyrer unter Herodes Agrippa I. (+44) enthauptet worden sein (Apg 12,2). Legendär war wohl seine Missionstätigkeit auf der iberischen Halbinsel. Über seine Grablege in Santiago de Compostela gibt es bis heute historische Kontoversen. Fakt aber ist, dass im 9. Jahrhundert zu Ehren des hl. Jakobus in Santiago de Compostela eine erste Kirche gebaut wurde. Am 25. Juli 816, also am heutigen Gedenktag, wurden Reliquien des hl. Jakobus in Santiago de Compostela beigesetzt. So entwickelte sich dort die Wallfahrt mit dem Jakobsweg, der aus ganz Europa über hunderte von Kilometern ans Apostelgrab führt. Es scheint fast so, als habe der Apostel heute eine größere Wirkkraft als vor 2.000 Jahren. Aufbruch, Suche, Ahnung Zwischen 2006 und 2016 ist die Zahl der registrierten Pilger auf dem Jakobsweg von 100.000 auf über 250.000 gestiegen. Was steckt hinter diesem Boom? Nun, im Vordergrund jeder Wallfahrt stehen die „alten Motive“: Anliegen, Bitten, Nöte, Sorgen und Ängste, aber auch Wünsche und Erwartungen. Im Hintergrund aber stehen „neue Motive“: Ausbruch aus dem Alltag, Abwendung vom Oberflächlichen und Hinwendung zum Wesentlichen, die Sehnsucht nach neuen Wegen des Lebens. Was zählt, sind die einzigartigen Erfahrungen: 1) Der Pilger ist, unterwegs in der Fremde, nicht verlassen. Als Suchender bleibt er zuversichtlich, weil er mit anderen ein Ziel vor Augen hat. 2) Schließlich bewirkt das Ineinanderwirken von Mühsal und Lebensfreude auch etwas: Man lernt mehr über sich selbst. 3) So wird auch die Ahnung von Gott größer. _____________________ P. Dr. Thomas Klosterkamp OMI