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Am östlichen Rande des Dattelner Stadtkerns steht in Nachbarschaft des Vincenz-Krankenhauses die Pfarrkirche St. Amandus, geweiht dem Heiligen Bischof Amand von Maastricht. Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt Datteln beinhaltet auch die Erwähnung einer Kirche, die zur Abtei St. Heribert in (Köln-)Deutz gehörte. Wahrscheinlich hat es aber schon vorher eine Kirche aus Holz oder Lehm gegeben. Von der früheren Kirche hat sich der romanische alte Turm erhalten. Er hatte zunächst ein flaches Zeltdach. Zum Ende des 15. Jahrhunderts wich der romanische Bau einer gotischen Hallenkirche. Der romanische Turm wurde beibehalten, erhielt aber einen hohen Spitzhelm. Etwa um 1520 war die Kirche vollendet. Der Eingang befand sich am Westturm. 1911-1913 wurde die Kirche großzügig erweitert. Das Kirchenschiff wurde nach Süden um ein großzügiges Querhaus erweitert. Es schloss nach Süden mit einem neugotischen Chor ab und erhielt einen zusätzlichen Turm mit mehrfach gestufter Haube. Der Eingang befand sich weiterhin am alten romanischen Turm. Im 2. Weltkrieg wurde die Kirche schwer zerstört. Beim Wiederaufbau wurde der hohe Spitzhelm auf dem Westturm nicht wieder hergestellt. Der Westturm hat nun wieder ein flaches Zeltdach und duckt sich eher hinter die Häuser. Der neugotische Chor auf der Südseite wich einem großzügigen Eingangsportal und der Altarraum wanderte auf die Nordseite. 2023-24 wurde der Südostturm saniert und nachfolgend das Umfeld neu gestaltet. Neben der Kirche entstand bis 2014 ein neues Gemeindezentrum. Dies trug zunächst den Namen „Reinhard-Lettmann-Haus“. Reinhard Lettmann (1933-2013) wurde in Datteln geboren und war 1980-2008 Bischof von Münster. Als im Zuge der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Bistum Münster schwere Versäumnisse von Reinhard Lettmann zu Tage traten, wurde das Zentrum 2019 in „Amandus-Forum“ umbenannt. Das Geläut im Turm besteht aus vier Bronzeglocken, von denen drei Glocken historisch sind. Die älteste Glocke ist die Johannesglocke (f‘) von 1527. Die Marienglocke (es‘) wurde 1597 von Hans ter Borch gegossen. Die Marienglocke sollte 1930 nach einem Sprung umgegossen werden, konnte aber erfolgreich geschweißt werden. 1645 entstand die große Amandusglocke (des‘) durch Antonius Paris. 1926 entstand bei Petit & Edelbrock die Franziskusglocke (as‘). Sie ist Nachfolgerin einer im Krieg eingeschmolzenen Glocke. Im 2. Weltkrieg wurden die historischen Glocken zum Einschmelzen abgeliefert, überlebten aber glücklicherweise die Vernichtung. Alle Glocken hängen im Südostturm. Die Töne werden im Internet mit cis', dis', fis' und gis' angegeben. Die Glocken läuten 30 und 15 Minuten vor Beginn der Messe. Das Plenum ist den Hochfesten vorbehalten.