У нас вы можете посмотреть бесплатно Folge 50: Alles wird schlimmer? – Der große Unterschied zwischen Weltbild und Lebensrealität или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
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Wenn man News-Feeds, Talkshows und Kommentarspalten glaubt, sind wir längst kollektiv im Dauer-Alarmmodus. Und trotzdem erleben viele Menschen ihr eigenes Leben als erstaunlich stabil – während „Deutschland“ oder „die Welt“ als zunehmend außer Kontrolle wahrgenommen werden. Genau dieses Paradox nehmen wir uns in dieser Folge vor: der große Unterschied zwischen Weltbild und Lebensrealität. Als empirischen Anker greifen wir u. a. die R+V-Langzeitstudie [https://www.ruv.de/newsroom/themenspe...] „Die Ängste der Deutschen“ auf. Spannend ist vor allem der Angstindex (Durchschnitt über alle abgefragten Sorgen): 2025: 37 2024: 42 2023: 45 2022: 42 Heißt: Trotz Omnikrisen-Gefühl sinkt das durchschnittliche individuelle Angstniveau zuletzt deutlich – und 2025 ist laut R+V im Langzeitblick sogar einer der niedrigsten Werte seit Beginn der Reihe. In der Folge fragen wir deshalb skeptisch nach: Was messen solche Zahlen wirklich – und was erzählen sie nicht? Wir sprechen außerdem darüber, wie sehr Medienlogiken und Social Media unsere kollektive Wahrnehmung verstärken können (Stichwort: Aufmerksamkeitsökonomie, Zuspitzung, Dauererregung) – und warum das subjektiv schnell „die Welt wird immer schlimmer“ ergibt, selbst wenn die individuelle Realität differenzierter ist. Und wir drehen den Begriff „Zukunftsangst“ ein Stück weit um: Vielleicht ist es oft weniger Angst vor der Zukunft – und mehr das Gefühl von geringem Handlungsspielraum gegenüber großen Systemthemen. Wenn Distanz groß ist und Einfluss klein wirkt, kippt der Blick schneller ins Dystopische. Gleichzeitig suchen wir nach dem, was uns im Gespräch wichtig war: Wie bleiben wir handlungsfähig, ohne naiv zu werden? Welche Rolle spielen Narrative, politische Visionen und ganz pragmatische Routinen, um den „Zukunftsmuskel“ zu trainieren – also wieder mehr Optionen, Alternativen und gestaltbare Zukünfte zu sehen, statt nur den nächsten Alarm. 00:00 Ja, alles wird schlimmer? 01:00 Warum ist unser Blick auf die Welt oft viel düsterer als unsere persönliche Realität? 01:45 R&V Langzeitstudie: Der abnehmende Angst-Index in Deutschland 02:22 Mehr Gäste für zukünftige Episoden geplant 03:28 Langfristiges Denken und persönliche Themen 05:28 Und was bedeutet das genau? 08:24 Wie sehr beeinflussen Medienlogik, Social Media und eine fehlende Vision das pessimistische Bild der deutschen Gesellschaft? 18:50 Aber inwieweit siehst du da auch so ein bisschen diese, wie gesagt, unser Medienverhalten, Medienkonsum, soziale Medien in der Verantwortung, dass dann doch augenscheinlich gesellschaftlich diese Themen so dominieren, dass andere gar nicht an die Oberfläche kommen, dass tatsächlich da vielleicht auch eine Art Angst entsteht, die völlig unrealistisch ist, eigentlich unbegründet? 22:02 Was denkst du, haben wir da für einen Wert? 25:33 Wann ist es so, dass mich eine Angst vor Entwicklung, vor Zukunft so lähmt, dass ich gar nicht mehr handlungsmächtig bin und gar nicht mehr entscheiden kann, in welche Richtung ich Zukunft mitgestalten möchte? 29:13 Geringe Angst vor Ruhestand trotz alternder Gesellschaft 38:04 Von der Angst zur Chance: Gesellschaftliche Erzählungen 41:26 Informationsüberlastung und kritische Medienbewertung 45:04 Was sind die Aufgaben für unsere Zukunft im Hinblick auf Medienvertrauen und Resilienz? 46:02 Welche Visionen gibt es für den Tourismus und speziell für Deutschland als Land? 48:40 Wie können Zukunftsbilder auf politischer Ebene transportiert werden, um Zukunftsmut in der Gesellschaft zu erzeugen?