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16. September 2025, Dienstag, 19 Uhr Live aus dem Deutschen Hygiene-Museum in Dresden Im Rahmen der Reihe "Theorien zur Praxis - Philosophische Gespräche" Tickets & Info: www.dhmd.de/kalender Gäste: Prof. Dr. PHILIPP FELSCH, Professor für Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, im Gespräch mit dem Psychologen und Traumaforscher Prof. Dr. Dr. Andreas MAERCKER von der Universität Zürich Der Begriff Trauma wird heute sowohl in der Psychologie verwendet, als auch im Bereich von Politik, Medien und Alltagskultur. Demnach kann nicht nur ein Individuum traumatisiert werden, auch die Gesellschaft insgesamt ist von kollektiven Erschütterungen der Vergangenheit geprägt. Wenn das so sein sollte, leben wir in einer Gesellschaft, in der Verletzungen aufgearbeitet und wieder gut gemacht werden müssen. Die Gesellschaft benötigt dann Resilienz, Trost und Heilung, um mit den aktuellen Krisen oder Kriegen umgehen zu lernen. Aber wann und in welcher Weise wurde das ursprünglich auf das Individuum zugeschnittene psychiatrisch-psychologische Konzept des Traumas auf andere Bereiche übertragen? Wie kam es dazu, dass sich unsere Gesellschaft heute im Zeichen traumatischer Erfahrungen erlebt und beschreibt? Welche Einsichten werden durch diese Begriffserweiterung ermöglicht – und wo geht ihre Inflationierung womöglich in die Irre? Können ganze Gesellschaften wie einzelne Menschen diagnostiziert und geheilt werden? Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker ist international einer der führenden und renommiertesten Traumaforscher. Einem größeren Publikum bekannt geworden ist er u.a. durch seine in Dresden begonnenen und in Zürich fortgesetzten Forschungen zu Opfern politischer Gewalt (u.a. zu politisch Inhaftierten in der DDR, zu Kriegsopfern und den Schweizer „Verdingkindern“). Er selbst saß nach einem gescheiterten Fluchtversuch 1988 aus der DDR zehn Monate in politischer Gefangenschaft. Andreas Maercker hat wesentlich zur Erforschung der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) beigetragen und hat für die WHO die internationale Arbeitsgruppe für die Revision der Krankheitsklassifikation für die „Stress- und Traumafolgen-Erkrankungen“ (ICD -10/11) geleitet. Maercker gilt zudem als Mitbegründer der Klinischen Kulturpsychologie, die sich für die Erforschung der kulturellen Prägungen psychischer Erkrankungen interessiert. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Publikationen verfasst. Seine Arbeiten haben sowohl die Forschung als auch die klinische Praxis im Bereich der Traumatherapie geprägt. -------------------------------- Ihre Meinung interessiert uns! Wie hat Ihnen die Veranstaltung gefallen? Wir freuen uns, wenn Sie nach der Veranstaltung Ihre Eindrücke mit uns teilen. ► Hier geht's zur Umfrage: https://www.dhmd.de/feedback-veransta... --------------------------------