У нас вы можете посмотреть бесплатно Meggen LU, Pfarrkirche St. Pius, Vollgeläute или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Der wohl genialste Kirchenbau des 20. Jhs. (und dann erst noch im Paradies – im Steuerparadies!): Meggen LU Pfarrkirche St. Pius Konfession: römisch-katholisch Es erklingen (vorübergehend) alle 5 Glocken: cis‘ e‘ fis‘ gis‘ h‘ Aufnahme vom Samstag, 14.01.2017, 17h00, Sonntageinläuten. Die Glockenstube des zerbrechlich wirkenden Turms der Piuskirche von Meggen birgt ein beachtliches Geläute. Es handelt sich um ein fünfstimmiges Ensemble, welches zum Bau der Kirche im Jahre 1964 von der Giesserei Karl Czudnochowsky im deutschen Erding geliefert wurde. Es ist wohl das einzige dieses Giessers im Kanton Luzern (Mir ist jedenfalls kein anders bekannt). Die Glocken sind von schönem Klang und bilden ein ausgefülltes Moll-Dur-Motiv. Die Glockezier entwarf der einheimische Bildhauer Rolf Brem. Wohl aufgrund eines technischen Defektes hört die kleinste Glocke leider kurz nach Läutebeginn wieder zu läuten auf (kurz nach dem Einsetzen der grössten Glocke). Die Pfarrei Meggen existiert schon lange. Wohl schon seit dem 12. Jh. befindet sich eine der hl. Gallus und Magdalena geweihte Kirche in Hintermeggen. Dort befindet sich heute die der Friedhof und die barocke Magdalenenkirche aus dem 18. Jh. Bereits 1940 fand ein Wettbewerb für einen Neubau der Kirche in Vordermeggen zu erstellen. Das zum Sieg auserkorene Projekt wurde aber aufgrund des Krieges nicht ausgeführt. Im Jahre 1960 fand ein zweiter Wettbewerb statt, aus dem das Projekt "Schritt" des Solothurner Architekten Franz Füeg als Siegerprojekt hervorging. Am 3. Dezember 1964 fand die Grundsteinlegung statt. Die Glocken wurden bereits am 9. Dezember desselben Jahres in Erding in der Giesserei von Karl Czudnochowsky statt. Vom Basler Bischof Franz von Streng wurde die Kirche am 26. Juni 1966 zu Ehren des hl. Papstes Pius X. eingeweiht. Die Magdalenenkirche besteht weiterhin und dient Vorabendgottesdiensten sowie als Friedhofskirche. Die Piuskirche steht in Vordermeggen nahe beim Gemeindezentrum. Der Campanile kann nicht durch Treppen erreicht werden, zum Sehen der Glocken ist wohl ein Kran notwendig. Der Kirchenkörper besitzt die Form eines Quaders und ist fensterlos. Er besteht aus einer Rahmenkonstruktion und aus lichtdurchlässigen Marmorplatten. Aussen ahnt man nichts vom genialen Raumeindruck. Innen wirken die aussen weissen Platten durch das Licht von hellbraun über ockerfarben bis zu golden. Die Empore mit der Orgel (mit beidseitiger Prospektseite) und den darunterliegenden Sakristeien und der "Taufkapelle" bestimmt den Eingangsbereich. Sie wirkt als Raumteiler, dann folgen das "Kirchenschiff" mit den Sitzbänken und anschliessend der Altarraum. Die wenigen Ausstattungsstücke sind gezielt in diesem wunderbaren Raum platziert. An der Hauptstrasse befindet sich die als Werktagskapelle dienende Theresienkapelle. Deren Raumeindruck ist jedoch weit weniger eindrücklich. Er wird von den Betonwänden bestimmt. Daten der Glocken: Alle 5 Glocken wurden 1964 von Karl Czudnochowsky im deutschen Erding gegossen. Nr. 1 Christusglocke Schlagton: cis‘ Nr. 2 Muttergottesglocke Schlagton: e‘ Nr. 3 Papst-Pius-Glocke Schlagton: fis‘ Nr. 4 Schutzengelglocke Schlagton: gis‘ Nr. 5 Taufglocke Schlagton: h‘ Bilder, Tonaufnahme und Text: Robin Marti