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So bewährt sich die Flüssiggastechnik auf der Straße. __________ Heute geht es wieder einmal um LNG-Trucks – ein Thema das richtig Fahrt aufnimmt: So sind mittlerweile neben Iveco auch andere Hersteller mit dabei. DVZ-Tester Hans-Jürgen Wildhage war neugierig, wie sich die Technik in der Praxis bewährt und hat sich bei LNG-Pionier Iveco einen Stralis NP ausgeliehen. Hans-Jürgen Wildhage: „Ja, Iveco gib Gas, Vollgas. Das ist an sich nichts Neues. Aber jetzt wird kein komprimiertes Erdgas mehr eingesetzt, sondern verflüssigtes Erdgas. Der große Vorteil: Man kann jetzt richtig Fernverkehr fahren bis 1000 km Reichweite. Früher, mit dem hoch verdichteten Erdgas, waren es höchstens 200 km. Das will ich mal ausprobieren. 1000 km werden es zwar nicht, aber so 300 sollen es schon werden.“ Und wie steht der Kraftstoff LNG im Vergleich zum Diesel da? Hier ein paar Fakten: • Das Kilogramm LNG kostet etwa 5 Cent weniger als ein Liter Diesel und bietet eine höhere Energiedichte. • Die LNG-LKW sind damit bei den Kraftstoffkosten rund 20 Prozent günstiger. • Macht bei 120.000 Kilometer Jahreslaufleistung etwa 5000 Euro aus. Aber: Die Fahrzeuge kosten bis zu 50.000 Euro mehr und werden nur begrenzt gefördert. Was aber sagt Testfahrer Wildhage nach seiner Runde um Ulm herum? Hans-Jürgen Wildhage: „O.k. Leute, drei Stunden Testfahrt mit dem Stralis mit dem Gasmotor. 3 Stunden, 200 km das ist ein allererster Eindruck und ich muss sagen: Das war schon sehr gut. Was wir alle wissen: ein Gasmotor ist ein Ottomotor und ein Ottomotor ist subjektiv etwas leiser als ein Dieselmotor. Dieser auch, es fühlt sich wirklich gut an. Aber was besonders positiv ist: Der zieht wie ein Dieselmotor.“ Alles im Lot also? Nicht ganz, bevor die LNG-LKW flächendeckend eingesetzt werden können, muss ein wichtiges Problem gelöst werden: Hans-Jürgen Wildhage: „Ein Thema für sich ist natürlich das Tanken. Da braucht man eine gewisse Einweisung, man braucht eine gewisse Schutzkleidung und es dauert auch ein Moment. Das Problem sind zurzeit die Tankstellen. Meines Wissens gibt es in Deutschland gerade mal zwei. Das reicht vorne und hinten nicht.“ Die noch mangelhafte Infrastruktur ist das eine, der Gesamteindruck das andere. Und der ist gut: Hans-Jürgen Wildhage: „Mein Fazit nach diesen 3 Stunden mit dem Iveco LNG: Weitermachen, Iveco! Und dass es weitergeht, das wurde uns angedeutet. Es wird demnächst einen 13-l-Motor geben mit dieser ottomotorischen Technik. Dann sind sicherlich auch Leistung deutlich über 450 PS möglich.“ Die LKW-Industrie setzt also weiter auf LNG – und sie tut gut daran. [Folge 35]