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HM II, 119 (auch AM II, 262) Marsch des Hessischen Kreis-Regiments und des Regiments Landgraf Gezeigte Flagge: Flagge des Reichswehrministers (1921-1933) Nach der Reichsdefensionalordnung von 1681 bestand das Reich aus 10 Reichskreisen. Die Territorialfürsten innerhalb des entsprechenden Wehr-Kreises hatten entsprechend Ihrer Größe und Hausmachtstellung Truppen für ein stehendes Heer ("Die Reichsarmee") zu kontingentieren. Insgesamt als sogenanntes "Simplum" 40tsd. Mann, davon 12tsd. Kavallerie, das sich in Kreis-Regimenter gliederte. Im Kriegsfall liess sich diese Heer rasch verdoppeln (Duplum) oder gar verdreifachen (Triplum). Diese Defensionalordnung hatte im Wesentlichen bis zum Untergang des Alten Reiches bestand. Hessen-Darmstadt bzw. Hessen-Hanau zählte zum Oberrheinischen Reichskreis. Sein zu stellendes Kreis-Regiment gliederte sich in ein Batl. Grenadiere und eines (das II. Batl.) mit Musketieren von zusammen knapp über 1000 Mann. Damit stammten schon beinahe ein Drittel der Truppen des Oberrheinischen Reichskreises von insgesamt 3.350 Mann aus Hessen-Darmstadt. Das Regiment verfügte über einen eigenen Marsch aus der Zeit um 1700 im damals üblichen Tempo 80. Ebenfalls über einen eigenen Marsch in diesem Tempo, allerdings gut und gern 80 Jahre später abgefasst, verfügte das hessen-darmstädtische Regimenmt Landgraf. Bei Sichtung des Großherzoglich-Hessischen Landesarchivs im darmstädter Schloss 1893 konnten nämlich in einem großen Notenblatt-Fundus historischer Regimentsmärsche beide Stücke identifiziert und den historischen Regimentern zugeordnet werden. Jetzt hielt man plötzlich Original-Noten in Händen und konnte somit vergleichen. Das Großherzoglich-Hessischen Infanterie-Leib-Regiment Nr. 117 (zuletzt in der Garnison Mainz) führte nämlich einen Parademarsch, der aus beiden althessischen Stücken zusammengesetzt war. Diese wegen blauer Schulterstücke "Blaues Regiment" genannte Einheit, das offiziell aber "Großherzogin (Alice)" hieß, blies seinen Parademarsch zu allen internen und öffentlichen Veranstaltungen bis 1919, also bis zu seiner Auflösung und der Übernahme der mainzer Alice-Kaserne durch französiche Besatzungstruppen. Erst 1925 gelangte dieser adrette und in Teilen wirklich alte Marsch in die noch weiter fortgeschriebene Armeemarschsammlung. Die Tradition des IR 117 wurde ab 1921 von der 12. Kompanie des 15. Infanterie-Regiments (des 100.000 Mann Heeres) fortgesetzt. Folgerichtig nahm Heeresmusikinspizient Prof. Hermann Schmidt auch dieses Stück 1933 in das Verzeichnis Deutsche Heeresmärsche als HM II, 119 auf. Ab 1961 finden wir es dann in den Marschbüchern für die Bundeswehr (Band II) als AM II, 154. Es wurde zum Truppenmarsch des Wehrbereichskommando IV. Frei nach WIKIPEDIA