У нас вы можете посмотреть бесплатно Waldniel (D), kath. Kirche St.Michael - Vollgeläute или скачать в максимальном доступном качестве, видео которое было загружено на ютуб. Для загрузки выберите вариант из формы ниже:
Если кнопки скачивания не
загрузились
НАЖМИТЕ ЗДЕСЬ или обновите страницу
Если возникают проблемы со скачиванием видео, пожалуйста напишите в поддержку по адресу внизу
страницы.
Спасибо за использование сервиса ClipSaver.ru
Der Schwalmtaldom zu Waldniel beherbergt in seinem weithin sichtbaren Turm ein klangvolles Geläut der Glockengießerei Otto. Über die alte Waldnieler Kirche ist nur wenig bekannt. Der älteste Teil dieses Gotteshauses soll der Chor aus dem Jahr 1377 gewesen sein. In der zweiten Hälfte des 15.Jahrhunderts errichtete man ein neues gotisches Kirchenschiff und wohl auch einen Turm. Im Laufe des 19.Jahrhunderts entstanden Pläne zum Bau einer neuen Kirche. Nachdem man 1878 den Grundstein für den von Heinrich Wiethase geplanten neugotischen Neubau legte, dauerten die Bauarbeiten bis 1883 an. Aus der alten Kirche übernahm man diverse Ausstattungsstücke. Dazu zählen unter anderem spätgotische Figuren aus dem 15.Jahrhundert, welche das Trio der Anna selbdritt sowie den hl. Rochus und den hl. Sebastian zeigen. Ein Großteil der Ausstattung stammt jedoch aus dem Ende des 19. bzw. Anfang des 20.Jahrhunderts. Die große Orgel ist 1967 durch die Orgelbaufirma Romanus Seifert & Sohn aus Kevelaer gebaut worden. Im Turm befindet sich heute ein vierstimmiges Geläut. Über die drei Glocken der alten Kirche ist nichts genaueres bekannt. Außer, dass mindestens zwei von ihnen gesprungen waren. 1882 stiftete der Kaufmann Johann Schölkens eine kleine Glocke für den Vierungsturm der mitten im Bau befindlichen neuen Kirche. Gegossen wurde sie von der Firma Otto in Bremen-Hemelingen und wird noch heute von Hand zu Taufen geläutet. Das große, vierstimmige Geläut aus der selben Gießerei folgte ein Jahr später und war eine Spende von Bartholomäus Rosbach. Aus diesem Ensemble fiel die kleinste Glocke wenige Jahrzehnte später dem Ersten Weltkrieg zum Opfer und wurde durch eine Nachfolgerin, ebenfalls von der Firma Otto gegossen, ersetzt. 1942 mussten, erneut zu Kriegszwecken, alle vier großen Glocken abgeliefert werden. Lediglich die kleine Glocke im Vierungsturm blieb vor Ort erhalten. Nach Kriegsende kehrte immerhin die Bartholomäusglocke von 1883 nach Waldniel zurück und erhielt 1959 Gesellschaft von drei neuen Glocken, welche ihre Vorgängerinnen klanglich und namentlich ersetzten. Sie alle fanden wieder Platz in dem von Heinrich Wiethase konstruierten mächtigen Holzglockenstuhl. Das Geläut zählt klanglich zum Besten, was die Glockengießerei Otto in der Nachkriegszeit in das Bistum Aachen geliefert hat! Michaelsglocke, Schlagton h°-2, Gewicht ca. 2.870 kg, Durchmesser 1628 mm, gegossen im Jahre 1959 von der Glockengießerei F. Otto in Bremen-Hemelingen. Marienglocke, Schlagton cis'-1, Gewicht ca. 2.020 kg, Durchmesser 1450 mm, gegossen im Jahre 1959 von der Glockengießerei F. Otto in Bremen-Hemelingen. Bartholomäusglocke, Schlagton dis'-6, Gewicht ca. 1.060 kg, Durchmesser 1233 mm, gegossen im Jahre 1883 von der Glockengießerei F. Otto in Bremen-Hemelingen. Antoniusglocke, Schlagton fis'-4, Gewicht ca. 820 kg, Durchmesser 1085 mm, gegossen im Jahre 1959 von der Glockengießerei F. Otto in Bremen-Hemelingen. Ein herzliches Dankeschön für die Einladung nach Waldniel geht an Herrn Crynen vom Kirchenvorstand! #Glocken #Kirchenglocken #Glockenläuten