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Ist Reiseradeln im Herbst auf einem Fernradweg möglich? Diese Frage stand über Allem und war das Programm. Angereist nach Gütersloh zu meinem 10. und damit vorletzten Teil des Europaradwegs R1 bin ich mit der Witterungsprognose Tiefsttemperatur +5 Grad, Höchsttemperatur gegen 13 Uhr mit +9 Grad bei bedecktem Himmel optimistisch in den Tag gestartet. Meine Kontrolle direkt nach dem Weckerklingeln zeigte dann +2 Grad und Nebel! So ließ ich mir dann doch etwas Zeit mit dem Start. 9,30 Uhr, drei Stunden später, bin ich dann doch aufgebrochen. Immer noch 2 Grad und Nebel. Um es kurz zu machen, gegen 1 Uhr zur Frühstücks/Mittagspause in Warendorf waren dann immerhin 4 Grad erreicht. Gerade im Zusammenhang mit dem in jede Pore kriechenden Nebel blieb der Genuss etwas auf der Strecke. Apropos Strecke: der Untergrund war nur auf wenigen 100 Metern beanstandungswürdig, ansonsten wurde das Münsterland seinem guten Ruf bezüglich Radwegen gerecht. Hierbei war es egal, ob es geteerte oder geschotterte Wege oder Waldwege waren, es ließ sich gut fahren. Spätestens ab Harsewinkel wurde es sehr flach. Der Weg führt viel in den Emsniederungen. Es ist gleich schön, dabei sieht Vieles auch Gleich aus(!) Das muss man mögen, ich fühlte mich jedenfalls ins Havelland versetzt, der Unterschied nur darin, dass dort die zusammenhängend bewirtschafteten Böden um ein Vielfaches größer sind. Meine Pause in Warendorf war nach 45Km, nicht gefrühstückt im Hotel, keinen geöffneten Bäcker vorher gefunden, nichts zum Essen dabei wurde es allerhöchste Zeit. Auch mit Wasser hatte ich mich nur spärlich vorbereitet. Hinter Warendorf führt die Strecke weg von der Ems, macht ein paar Richtungswechsel und führt dann umständlich nach Telgte, der Mehrwert an Sightseeing? NULL! Hier waren auch ein paar kleine doofe Streckenabschnitte. Ich kann jedem das lesenden und nachfahrenden empfehlen. BLEIB AUF DEM EMSRADWEG. Der Emsradweg verbindet Warendorf und Telgte auf einer kürzeren, wirklich besser zu fahrenden und landschaftlich abwechslungsreicheren Strecke als hier der R1. Hinter Telgte bis Münster habe ich weniger auf den Weg geachtet, es gab auch nichts, was mir besonders ins Auge gesprungen ist. Ich wollte vor der Dunkelheit mein Ziel erreichen, darauf war ich fokussiert. Die Umleitung am Stadtrand von Münster, die wegen einer Rekonstruktion der Brücke notwendig ist, ist gut ausgeschildert. Danach bin ich absichtlich vom R1 abgewichen, weil dieser nördlich in einem Halbbogen um die sehenswerte Innenstadt von Münster herumführt. Trotz der vielen Sehenswürdigkeiten an diesem Tag ein großer Fehler! Es war der Samstag vor dem 4. Advent und Münster total überrannt. Ich musste durch die Innenstadt schieben, bin aufgrund des Gedränges kaum zu meinen Fotos gekommen und habe wenigstens 30 Minuten eingebüßt. Hinter Münster hieß es hochschalten und mit der Dämmerung um die Wette fahren, einen Umstand, den ich hätte vermeiden können, wäre ich auf der originalen Route geblieben. So bin ich noch an einem Schloß vorbeigekommen, hatte aber kaum einen Blick dafür. Ich hatte zu früh den Strom stärker eingeschaltet, die Diode verfärbte sich (rund 10% Restladung) da war ich noch mehr als 10 Km von Havixbeck entfernt. 6,5 Km (auf der Originalroute) vor Havixbeck fing der Akku an zu blinkt (weniger als 5% Ladung), da kam eine Straße, die direkt nach H. führt, wie gerufen, nur 4,7 Km. So habe ich Holte ausgelassen und bin direkt gefahren, kann dementsprechend nichts zum originalen Weg sagen. Das Original ist dort an einer Stelle mit "neuer Radweg" in Komoot gekennzeichnet. Meinen Weg würde ich als "gebrauchte Straße" bezeichnen; klare Empfehlung: bleibt auf der Originalroute!10 Minuten vor Sonnenuntergang fuhr ich in Havixbeck , dem Epizentrum der modernen YouTube-Unterhaltung, ein, danach gab es einen sehr schönen und intensiven Abend mit Freunden. Vielleicht sollte man für die erste Ausfahrt nach überstandener Corona-Erkrankung eine kürzere Etappe nehmen und auch ohne zusätzliches Gepäck fahren. Als zum Schluß die energetische Unterstützung ausfiel, hatte ich etwa 35 Kg neben meinem maroden Körper über die Strecke zu transportieren. Immerhin hat der "Notstrom" die Schaltung und das Licht noch bedient.