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Here are the 3rd. and 4th. piece from "Composer's Salute" which I composed in classical style. Dionisio Aguado (1784 -1849) erhielt mit 8 Jahren in Madrid seinen ersten Musikunterricht bei dem Zisterziensermöch Padre Basilio (bürgerlich Miguel García), der neben der Gitarre auch die Orgel beherrschte. Nach dem frühen Tod des Vaters zog Aguado mit seiner Mutter in das 20 km entfernte Dorf Fuenlabrada, wo er sich ganz dem Gitarrenstudium widmen konnte. Der Tod der Mutter um 1825 veranlasste ihn, nach Paris zu gehen. Dort waren seine Kompositionen schon bekannt und ermöglichten ihm, sich auch als Virtuose auf seinem Instrument einen Namen zu machen. Er veröffentlichte zwei Gitarrenschulen (1820 und 1843) aber auch virtuose Konzertstücke, die sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreuen. 1836 erfand Aguado ein dreibeiniges Stativ mit Halterung, das sogenannte Tripodion. Man konnte das Instrument darin einspannen, was das Spiel darauf erleichterte und den Klang verstärkte. Dieses Stativ ist somit weiter entwickelt als die heute aus ergonomischen Gründen genutzte Beinstütze und gleichzeitig ein Vorläufer des Resonanzkastens von Paul Galbraith, was allerdings eine andere Spielhaltung erfordert. Mein ihm gewidmetes Stück ist eine Übung für den Daumenanschlag, der durch Aguado neue Bedeutung erfuhr. Der Franzose Napoléon Coste (1805 - 83) stammt aus dem Dorf Amondans im Département Doubs. Im Alter von 6 Jahren bekam er bei seiner Mutter den ersten Gitarrenunterricht. 1815 zogen sie nach Valenciennes (Dép. Nord), wo er schon mit 18 Jahren selbst unterrichtete und konzertierte. Als er 1830 nach Paris übersiedelte, erlernte er noch Musiktheorie und Komposition. Dort knüpfte er auch Kontakte mit berühmten Gitarristen und erhielt Unterricht bei Fernando Sor, wodurch er seine Fähigkeiten beträchtlich erweitern und erste Kompositionen veröffentlichen konnte. Seine meistens mehrstimmigen Stücke sind durch den klassischen Stil seines Lehrers geprägt, tragen jedoch zunehmend ein eigenes romantisches Gepräge. Als die große Begeisterung für die Gitarre in den 1840-er Jahren langsam sank, erhielt Coste bei einem Kompositionswettbewerb 1856 in Brüssel den zweiten Preis.1863 brach er sich bei einem Treppensturz den Arm und musste in der Folge das Konzertieren aufgeben. Fortan widmete er sich nur noch dem Komponieren und Unterrichten. Neben Solostücken schrieb er auch Duos und Kammermusikwerke mit Oboe und Klavier. Manche seiner Gitarrenstücke erfordern ein 7- saitiges Instrument, welches von René Lacôte nach seine Vorgaben konstruiert wurde. Das sich wiederholende Motiv meiner ihm zugeigneten Etude-Valse lässt Sekundintervalle über zwei Saiten ineinander klingen. Eberhard Panitz © 2021