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EUROPA Mein Interesse gilt den Übergangsstadien, der Dynamik zwischen den verschiedenen Formen und Zuständen. In Europa erleben wir gerade gesellschaftliche Wandlungen von großen Ausmaßen. Ich als Komponist habe die Position des Beobachters und versuche meine Sicht der Bewegungen auszudrücken. Es gibt die Tradition, die sich durch alle möglichen Zustände zu und in der Gegenwart spiegelt und sie darstellt. Ohne die Vergangenheit würde die Gegenwart in dieser Form nicht existieren. In der Komposition „EUROPA“ werden diese dynamischen Prozesse künstlerisch verarbeitet, abgebildet und erzeugen beim Zuhörer emotionale Haltungen. Eine Wertung dieser Emotionen, etwa in angenehme und unangenehme möchte ich nicht vornehmen. Denn was einer als Befreiung empfindet, wird dem anderen als Verlust vorkommen. Eine weitere Ebene in der Komposition ist „Tumtra“, ein virtueller Mitspieler, welcher dem vom Orchester Gespielten zuhört und aus diesem Gehörten eigene musikalische Ereignisse erzeugt. Diese werden über acht Lautsprecher im Raum wiedergegeben und erzeugen damit eine räumliche Methaebene zum Gesamtkunstwerk. Jo Siamon Salich verstärkt die Konzentration auf das Erhörte durch seinen Europaüberflug in der Projektion. TUMTRA der virtuelle Mitspieler In seinem Projekt „TUMTRA der virtuelle Mitspieler“ vereint Hartmut Dorschner die Kreativität von Mensch und Computer, wobei das Computersystem „TUMTRA“ als interaktives Medium ein Zufallselement darstellt. Die Komposition, von einem Streicherensemble ausgeführt bzw. improvisiert, soll thematisch die Nationalhymnen der europäischen Länder verarbeiten, und somit bei gleichzeitiger Symbolisierung der Entwicklungsfähigkeit durch die verwendete Technik „den Bezug zu den europäischen Wurzeln herstellen“. Als eine weitere Ebene wird dann TUMTRA, der „virtuelle Mitspieler“ hinzukommen, ein Computersystem, welches das Gehörte modifiziert, gewissermaßen in eine eigene Komposition verwandelt und mit Hilfe von Lautsprechern wieder erklingen lässt. Besonderes Interesse gilt dabei dem Zusammenspiel zwischen den Musikern und TUMTRA. Begleitet wird dieser musikalisch-technische Teil von Luftbildern und Aufnahmen aus dem Kosmos. Derartige Ansichten Europas bilden den visuellen Teil der Komposition, der das Hörbare jedoch keinesfalls aus dem Mittelpunkt verdrängen, sondern lediglich ergänzen und unterstützen soll.