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In diesem Video werden Interviews mit Dr. Ruth Feldman, einer israelischen Psychologin und Neurobiologin zusammengefasst. Auch sie beschreibt (wie Sarah Blaffer Hrdy in einem anderen Video auf diesem Kanal) die Auswirkungen aktiver Vaterschaft auf die männliche Psyche als einen tiefgreifenden neurobiologischen Wandlungsprozess, der die Plastizität des menschlichen Gehirns verdeutlicht. Hier sind die zentralen Punkte ihrer Erkenntnisse: 1. Hormonelle Veränderungen (Oxytocin) Feldman fand heraus, dass engagierte Väter einen Anstieg des Oxytocin-Spiegels (oft als „Bindungshormon“ bezeichnet) erleben, der auf das gleiche Niveau wie bei Müttern ansteigt. Während dieser Anstieg bei Müttern durch biologische Prozesse wie Schwangerschaft und Stillen ausgelöst wird, wird er bei Vätern primär durch aktive Fürsorge, Spielen und emotionales Engagement aktiviert. 2. Veränderung der Gehirnarchitektur Die aktive Ausübung der Vaterrolle führt zu strukturellen Veränderungen im Gehirn. Feldman betont, dass das „Vater-Gehirn“ eines der spannendsten Phänomene der Evolution ist, da es zeigt, wie sich die Biologie innerhalb einer einzigen Generation an soziale Veränderungen anpassen kann. Aktivierung des Belohnungssystems: Oxytocin sorgt dafür, dass das Gehirn soziale Bindungen als Belohnung verarbeitet, was Vätern hilft, Stress zu bewältigen und eine tiefe Bindung zum Kind aufzubauen. Mentalisierungs-Netzwerk: Väter zeigen typischerweise eine hohe Aktivität in Gehirnarealen, die für Empathie, soziale Planung und das Verstehen der Bedürfnisse anderer zuständig sind. 3. Die Rolle der Amygdala und Wachsamkeit Ein interessanter Aspekt ist die Aktivierung der Amygdala, dem Zentrum für emotionale Wachsamkeit und Stressreaktion: In klassischen Familienstrukturen bleibt die Amygdala des Vaters nachts oft „geschlossen“, da er sich unbewusst auf die Wachsamkeit der Mutter verlässt. Übernehmen Väter jedoch die Rolle des primären Betreuers (wie in Feldmans Studie über homosexuelle Väter ohne anwesende Mutter), aktiviert sich ihre Amygdala in gleichem Maße wie bei Müttern. Dies beweist laut Feldman, dass der „väterliche Instinkt“ genauso stark sein kann wie der mütterliche, wenn der Vater die tägliche Verantwortung übernimmt. 4. Psychologische Herausforderungen Feldman merkt an, dass moderne Väter unter erheblichem psychologischem Druck stehen. Sie wollen und sollen involviert sein, haben aber oft keine Rollenvorbilder, da ihre eigenen Väter meist weniger aktiv an der Erziehung beteiligt waren. Dies führt oft zu einer Mischung aus Verwirrung, Stress und dem Gefühl, sich in einem gesellschaftlichen Umbruch zu befinden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass aktive Vaterschaft laut Feldman die männliche Psyche dahingehend verändert, dass sie empathischer, fürsorglicher und biologisch stärker auf soziale Bindungen ausgerichtet wird, sofern die Männer sich aktiv in die Pflege und Erziehung einbringen. Weitere Keywords: caring masculinities, Vaterschaft, Psychohistorie, Gender Studies