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Mit der Dialogreihe „Dialog – Inklusion – Leben“ setzt der Verein LICHT INS DUNKEL Impulse für mehr Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Die Veranstaltungen beleuchten Themen wie Arbeit, Freizeit und Gesundheit aus unterschiedlichen, teils auch kontroversen Blickwinkeln. Ziel ist ein echter Austausch zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen sowie Vertreter*innen aus Wirtschaft, Politik und Organisationen. Am 11. Februar 2026 fand im Jugendstiltheater am Otto Wagner Areal in Wien das vierte Dialogforum des Vereins Licht ins Dunkel statt, das diesmal in Kooperation mit VsUM / mental health days veranstaltet wurde. Eröffnet wurde das interaktive Dialogforum vom Geschäftsführer des Vereins Licht ins Dunkel, Mario Thaler sowie von Golli Marboe, Obmann des Vereins zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit Medien. Moderiert von Barbara Sima-Ruml und Rupert Roniger verband die Veranstaltung kurze Impulse mit interaktiven Dialogen. Die Teilnehmer*innen konnten ihre Erfahrungen und Ideen aktiv einbringen. Unterstützt wurde das Forum durch Graphic Recording, Dolmetschung in Österreichischer Gebärdensprache, Schriftdolmetschung und eine Zusammenfassung in einfacher Sprache. Caroline Culen, Leiterin des Kompetenzzentrums Gesundheitsförderung und Gesundheitssystem der Gesundheit Österreich GmbH, und Hannah Frisch von Change For The Youth sprachen über psychische Belastungen junger Menschen. Silvi Muehringer, Erfahrungsexpertin bei HSSG Landesverband Niederösterreich, und Barbara Haid, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie, thematisierten Tabus und Stigmatisierung im Zusammenhang mit psychischen Belastungen. Der klinische Psychologe Georg Fraberger und die Diversity Expertin Lena Öllinger setzten sich mit Teilhabe und Inklusion von Menschen mit psychischen Erkrankungen auseinander. Walter Ablinger, Paralympics-Gewinner, und Matthäus Fellinger, Vorstand der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin mit Sozialpsychiatrie für Menschen mit Behinderung an der Klinik Hietzing, beleuchteten psychische Erkrankungen in Verbindung mit körperlichen Behinderungen. Nach den Impulsen diskutierten die Teilnehmer*innen in acht Kleingruppen über die zuvor präsentierten Themen und tauschten ihre Perspektiven aus.