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In dieser Folge ist Feridun Zaimoglu zu Gast, denn der vielfach preisgekrönte Romanautor ist auch begeisterter und begeisternder Lyrikvielleser! Am liebsten hätte er 3000 Gedichte mitgebracht, aber schon die drei, die er fürs Gespräch ausgewählt hat, haben es in sich: Es sind spektakuläre und atemlose Texte von Andreas Okopenko, Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki und Thomas Kunst. Von diesen Faszinationen ausgehend spricht Zaimoglu mit Tristan Marquardt darüber, warum geradlinige Geschichten zwischen zwei Buchdeckeln nicht reichen, über die Lust auf Sprache und Sprachpracht – und über Zaimoglus eigenes Insta-Lyrikprojekt „Poem Noir“. „Die Worte müssen sich drehen, immer schneller und schneller, wie Kreisel.“ „Ich möchte es nicht verstehen. Ich möchte das Gedicht nicht vollends verstehen.“ Feridun Zaimoglu, geboren 1964, lebt in Kiel, wo er als freier Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker arbeitet. Sein Debut „Kanak Sprak“ (Rotbuch, 1995) verschob die Grenzen des Sagbaren in der deutschen Literatur, zuletzt veröffentlichte er den Roman „Sohn ohne Vater“ (Kiepenheuer & Witsch, 2025). Tristan Marquardt, geboren 1987 in Göttingen, lebt in München. Er ist Lyriker, gemeinsam mit Tim Holland und Hannes Munzinger Verleger von hochroth München und Veranstalter zahlreicher Lesungsformate, unter anderem der Lesereihe meine drei lyrischen ichs und der Kooperationen. Von ihm erschien zuletzt der Gedichtband „scrollen in tiefsee“ (kookbooks, 2018). Die Gedichte wurden eingelesen von der Sprecherin Birgitta Assheuer. Das Lyrik Kabinett ist Bibliothek und Lesungsraum für Lyrik, Spoken Word und Spracharbeit in München. Wir publizieren Lyrik und poetologische Werke und führen Workshops für Schulklassen durch. Literatur: Thomas Kunst. Wü. Gedichte. Suhrkamp, 2024. Andreas Okopenko. Ich hab so Angst, daß die Chinesen kommen. Ausgewählte Gedichte. Jung und Jung, 2020. Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki. Norwids Geliebte. Gedichte. Edition Korrespondenzen, 2019. Credits: Aufgezeichnet am 16. Januar 2026 im Lyrik Kabinett, München Musik: Mira Mann Bildmarke: Peter Hassiepen Schnitt und Postproduktion: Christian Besewski Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst