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2014 hat der Historiker Karl Schlögel den Krieg Russlands gegen die Ukraine als einen schamlosen Angriff bezeichnet und mahnte, dass es kein Europa ohne eine freie Ukraine gibt. Seit vielen Jahren spricht Europa über den Krieg und die Freiheit. Den Gesprächen gegenüber steht die Realität in der Ukraine: Der Großkrieg geht mit all den Verlusten weiter und nimmt Menschen und Orte ins Visier, ergreift Räume und bestimmt den Zeitlauf. Doch auch im zwölften Kriegsjahr gelten die Worte des ukrainischen Autors Serhij Zhadan: „Wir halten es für fahrlässig, über uns zu schweigen.“ Am 19. Februar 2026 sprechen in der Akademie der Künste die Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Karl Schlögel und Serhij Zhadan über den Krieg in Europa, seine Auswirkungen auf Städte und Menschen, auf Landschaften und Topographien, über Vermessung von Zeit und von Raum im 21. Jahrhundert. Moderation: Kateryna Stetsevych Grußworte: Manos Tsangaris, Präsident der Akademie der Künste und Mattia Nelles, Geschäftsführer des Deutsch-Ukrainischen Büros Bild © Picture Alliance/ Collage: bpb.