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Mit Mitte zwanzig fühlte sich der Pianist Igor Levit erstmals entfremdet in seinem Heimatland Deutschland. Der brutale Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die Reaktionen hierzulande auf das Massaker haben sein Verhältnis zu Deutschland dann grundlegend erschüttert. In der neuen Folge von Das Politikteil – diesmal live aus der Berliner Staatsoper Unter den Linden – spricht der Pianist und politische Aktivist vor 900 Gästen sehr persönlich über den Begriff Heimat und das, was er für ihn heute bedeutet. Levit ist in Russland geboren und als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland gekommen, er ist in Hannover aufgewachsen, lebt heute in Berlin und spielt Konzerte auf den Bühnen der Welt. Zusammen mit den Moderatoren Ileana Grabitz und Heinrich Wefing spricht er über seine politische Heimat, über seine Entfremdung von der progressiven Linken und darüber, wie der 7. Oktober sein Verhältnis zu Israel und zum Judentum verändert hat. Was bedeutet "radikale Empathie" in Zeiten, in denen Debatten immer schneller verhärten? Und was bleibt, wenn sich das eigene Land nicht mehr nach Heimat anfühlt? Im Podcast "Das Politikteil" sprechen wir jede Woche über das, was die Politik beschäftigt, erklären die Hintergründe, diskutieren die Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren, einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing oder Ileana Grabitz und Peter Dausend zu hören. Alle Folgen des Politikteils können Sie hier anhören: https://www.zeit.de/serie/das-politik... Fotos: Kevin Fuchs für DIE ZEIT Kapitel 00:00 Intro 01:00 Hundewunsch, Alltag und Logistik 03:55 Thema des Abends: Heimat, Zugehörigkeit, Verstandenwerden 04:50 Rückkehr nach Berlin nach USA-Reise: erste Gedanken und Stimmung 06:00 Der 27. Januar als Gedenktag 09:55 Heimat als Beziehung: Orte vs. Menschen 12:35 Politik/Parteien: Nähe, Distanz und Erwartungen an Debatten 14:55 Aktuelle politische Kommunikation: Enttäuschung über Oberflächlichkeit 17:50 Selbstverständnis von „links“: radikale Empathie und Individualismus 19:30 Brüche seit dem 7. Oktober: rote Linien, Verlust und neue Nähe 22:30 Gesprächskultur: Spaltung, Corona-Erfahrungen, Grenzen des Dialogs 32:20 Bühne als Safe Space: Risikoabwägung und Freiheit im Konzert 36:40 Konzerte in Israel: Erfahrungen, Trost und Begegnungen 44:30 Identität nach dem 7. Oktober: Jüdischsein, Zugehörigkeit, neue Perspektiven 51:05 Israel als „Lebensversicherung“: Sicherheitsgefühl und Konsequenzen 56:35 Empathie im Krieg: Leid, Trauma und fehlende Räume fürs Zuhören 01:00:35 Bürgerperspektive: Demonstrationsrecht und präzise Zuschreibungen 01:12:15 Flop-Phrasen und öffentliche Routinen in der Debatte 01:15:05 Utopischer Ort (West Hollywood/Neapel) und Sehnsuchtsbilder 01:19:45 Schluss: Hoffnung, Ausblick und Musik