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Diese Geschichte spielt in einem Dorf. Hoch in den Bergen. Das Dorf hat nur einen Weg hinaus. Eine alte Seilbrücke.Sie hängt über einem sehr tiefen Abgrund. Eines Tages kommt ein Fremder in dieses Dorf. Er muss auf die andere Seite. Aber als er die Brücke sieht...bekommt er Angst. Sie sieht schmal aus.Und gefährlich. Gerade als er losgehen will, kommt ein Mann von der anderen Seite. Der Mann läuft schnell über die Brücke.Ohne Probleme. Er ist gleich beim Fremden. „Entschuldigung“, sagt der Fremde. „Ist diese Brücke sicher?Schwankt sie sehr?“ „Kann ich da rübergehen?“ Der Mann schüttelt nur den Kopf. Er lacht. „Sicher?Natürlich! Ich komme doch gerade von dort!“ „Es ist ganz einfach.Wie spazieren gehen.“ „Sie schaffen das bestimmt.“ Der Fremde atmet tief durch. Er sagt Danke. Der Mann geht weiter. Jetzt betritt der Fremde die Brücke. Ein Schritt.Dann noch einer. Die Brücke bewegt sich.Ein bisschen. Der Fremde bleibt stehen.Sein Herz klopft laut. „Der Mann sagte doch,es ist einfach“, denkt er. Vielleicht hat er nur Angst. Er geht weiter. Ganz langsam. Ganz vorsichtig. Doch in der Mitte... passiert es. Die Brücke beginnt stark zu schwanken. Sie knarrt.Laut. Der Wind weht heftig. Der Fremde schreit.Er kann nicht mehr. Er fällt auf die Knie. Vorwärts geht nicht.Zurück geht nicht. Unter ihm ist nur der tiefe Abgrund. Er hat große Angst. „Warum hat der Mann gelogen?“,denkt er. In diesem Moment hört er ein Geräusch. Ein anderer Mann betritt die Brücke.Von der anderen Seite. Es ist ein alter Hirte.Mit seinen Schafen. Er geht einfach los.Mitten in das Schwanken hinein. Der Fremde schließt die Augen. Er zittert. Die Brücke bewegt sich noch mehr. Dann... wird es still. Der Fremde öffnet die Augen. Der Hirte und alle Schafe stehen bei ihm.Auf der sicheren Seite. „Wie... wie ist das möglich?“, fragt der Fremde. Seine Stimme zittert. „Die Brücke...sie war doch so gefährlich!“ „Der erste Mann sagte,es ist einfach!“ Der alte Hirte sieht den Fremden freundlich an. Er lächelt. „Der erste Mann“,sagt er ruhig, „geht jeden Tag über diese Brücke.Seit zwanzig Jahren.“ „Für ihn IST es einfach.Wie spazieren gehen.“ „Für ihn ist das hier...ein ganz normaler Weg.“ Der Hirte macht eine Pause. Sein Blick ist weise. „Aber Sie...Sie sind heute zum ersten Mal hier.“ „Sie kennen die Brücke nicht.“ „Sie wissen nicht,wie der Wind hier weht.“ „Was für ihn einfach ist...ist für Sie neu. Und deshalb schwer.“ Der Fremde hört zu. Und er versteht. Er hat den Fehler gemacht. Er dachte:Was für den anderen einfach ist... muss auch für mich einfach sein. Der Hirte nickt. „Jeder Anfang ist schwer.“ „Jeder muss seinen eigenen Weg finden.In seinem eigenen Tempo.“ Dann geht er mit seinen Schafen weiter. Der Fremde steht da. Er schaut auf die Brücke. Dann schaut er nach vorn.Zur anderen Seite. Er nimmt all seinen Mut...und geht die letzten Schritte. Er schafft es. Was für den anderen einfach ist... kann für dich eine große Herausforderung sein. Das ist okay. Wichtig ist nur:Du gehst deinen Weg. In deinem Tempo. • Geschwisterliebe Deutsch Geschichte für A2