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Der französische Fluxus-Künstler Robert Filliou hat den 17. Jänner als „L’anniversaire de l’art“ – als Geburtstag der Kunst – vorgeschlagen und damit aufgefordert „an diesem Tag Kunst zu machen und die Kunst zu feiern“. Die verschiedenen Partys, egal ob sie in einem Wohnzimmer, im Museum, in Bus & Tram oder im Radio stattfinden, bilden ein Netzwerk – das „Eternal Network“ wie Filliou es nannte – und zelebrieren die „Fête Permanente“. Die Kunst wird am 17. Jänner 1.000.063 Jahre alt – und Ö1 Kunst zum Hören feiert dies gemeinsam mit andother stage. Der französische Fluxuskünstler und Art’s Birthday Entdecker Robert Filliou wusste, dass die Kunst genau an diesem Tag im Jahre 998.037 vor unserer Zeitrechnung geboren wurde. Die Wiener Künstler:innengruppe andother stage – die zu diesem Anlass aus der Zukunft gekommen ist– weiß noch mehr: Im Jahr 2.233 sind alle Klimawandelleugner:innen ausgestorben – ja, wie die Saurier -, die Erde ist längst nachhaltig und James Tiberius Kirk erst ein süßes Baby! Aus dem florierenden 23. Jahrhundert bringen sie uns den „Posthuman Social Club vol. 6 – Art’s Birthday of the Eternal Network“ als Geschenk: ein Fest für die Kunst mit ökofuturistischer Tanzwut, experimenteller Solarpunk-Elektronik, Performances, schmeckenden Ereignissen, Installationskunst und Radiobeiträgen aus einer dekolonialisierten Zukunft. das Publikum im Radiokulturhaus wurde eingeladen, ordentlich abzutanzen – konkreter zu Twerken! So bringen MusikerInnen und PerformerInnen ökofuturistische Tanzwut und experimentelle Solarpunk-Elektronik mit: die DJs auto_timer a.k.a Ricardo Eizirik (Brasilien/Berlin) und JSX a.k.a Jorge Sánchez-Chiong (Caracas/Wien) und, wenn nicht gerade tanzwütig, dann an ihren Instrumenten: Alfredo Ovalles (Venezuela/Wien), Kasho Chualan (Kurdistan/Canada/Wien), Samuel Toro Pérez (Kolumbien/Wien) und Isabella Forciniti (Kalabrien/Wien). Für schmeckende Ereignisse sorgen die Ökologin und Künstlerin Sabrina Rosina Brühn und der Kurator Hans-Jürgen Hauptmann, während der Künstler Otto Krauseräumliche Texturen und tragbare Interventionen gestaltet. Plattenspieler tauchen in der Turntable-Performance von Brigitte Wilfing auf, sowie in der „DJ-Holz“ Installation von Andreas Trobollowitsch, die akustische Dimensionen von Baumstämmen hörbar macht. Für Radiobeiträge aus einer dekolonialisierten Zukunft sorgen Studierende der Musikuniversität Wien. Von Kilian Jörg und Brigitte Wilfing wird das Publikum tanzend, spielend und spekulierend durch den Abend begleitet.