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Die schwüle Hitze des Amazonas bläst uns ins Gesicht als wir auf dem Rollfeld aus der Propellermaschine steigen. Außer dem asphaltierten Streifen zum Starten und Landen ist hier nichts, nur Felder und Rasen. Die Minibusse stehen schon bereit und wir klatschen uns im gehen mit den Heimreisenden ab, deren Amazonas Abenteuer schon vorbei ist, und die am Rand des Rollfeldes darauf warten in die Maschine steigen zu können. Der Flughafen ist eine bessere Wellblechhütte und die Gepäckausgabe erfolgt noch per Handarbeit. Zwei Mitarbeiter tragen die Rucksäcke und Koffer vom Wagen durch eine Tür in einen mit Absperrband abgetrennten Bereich. Unsere Rucksäcke bekommen wir gegen Vorzeigen des Gepäckzettels ausgehändigt und dann wartet auch schon ein Taxi der Madidi Eco Lodge auf uns. Pünktlich kommt unser persönlicher Taxifahrer und bringt uns zum Hafen. Dort steigen wir ins Boot um und machen uns bereit für die 3 Stunden Fahrt zum Madidi Nationalpark mitten im Amazonas. „Kommt denn keiner mehr mit?“ „Nein, ihr seid die einzigen Gäste die raus zur Lodge fahren.“ Während der Fahrt zeigt uns Luis der Bootsführer immer wieder Vögel und erklärt uns einiges über die Natur. Er fragt mich sogar wo ich Spanisch gelernt habe, weil mein Akzent so gut und klar wäre, er würde mich so gut verstehen – was für ein Kompliment, ich bin ganz stolz. Drei Stunden sind wir in den Dschungel gefahren und kommen gegen 11:30 Uhr in der Madidi Eco Lodge an, mitten im Madidi Nationalpark. Der Park hat übrigens die größte Anzahl der Welt von vor dem Aussterben bedrohten Tierarten. Wir sind schon sehr gespannt was und wie viele Tiere wir sehen werden. Aber erst mal geht’s in unser Zimmer. Eigentlich hatten wir eins mit Gemeinschaftsbad gebucht, wegen der Kosten und so, aber da gerade kaum Gäste da sind, haben wir ein Upgrade bekommen! Wir haben unser eigenes Bad! Es sind eben die kleinen Dinge, die man auf so einer Weltreise zu schätzen lernt. Das Zimmer ist einfach aber sauber. Statt Fenster mit Glas gibt es Mückennetze die über die Fenster Öffnungen gespannt sind. Ein zweites Netz hängt über dem Bett. Warmes Wasser und Strom gibt es nicht, dafür aber Kerzen. Einen großen Teil tragen natürlich auch die beiden Hängematten vor dem Zimmer bei. Warum gerade so wenige Touristen da sind, wissen wir nicht, aber wir denken, dass es mit den drei Tagen Regen zu tun hatte. Die meisten hatten bestimmt nicht so viel Spielraum um Flüge einfach zu verschieben und mussten komplett absagen. Ganz gut für uns, denn wir haben für die nächsten drei Tage auch unseren eigenen, privaten Guide. Unser erster Dschungel Trek Um 15 Uhr treffen wir uns mit Sandro in der „Lobby“. Ganz wichtig: Natürlich mit den richtigen Klamotten. Trotz Hitze sind nämlich feste Schuhe, lange Hosen und lange T-Shirts ein Muss. Keiner hat Lust auf die Bisse von Feuerameisen oder die Kratzer von irgendwelchen giftigen Pflanzen. Bevor es los geht gibt es noch ein paar Amazonas Benimmregeln: 1. Nichts anfassen, ohne dass Sandro sagt es sei ungefährlich. 2. Nichts essen, ohne dass Sandro sagt es sei essbar. 3. Keine Tiere füttern. 4. Immer auf den Boden schauen, nicht dass man in eine Schlange tritt. Na gut, dann kann es ja los gehen. (Regel Nummer 1 missachte ich übrigens bei einer kleinen Bach Überquerung und suche mir natürlich auch gleich einen Stamm voller Feuerameisen aus. Sandro reagiert aber super schnell und reißt meine Hand vom Baum weg – alles noch mal gut gegangen) „Wir sind gerade wirklich im Amazonas!“ Wie krass ist das bitte! Dieses besondere Gefühl, gerade im größten Regenwald der Welt spazieren zu gehen verlässt mich übrigens die ganzen drei Tage nicht, auch nicht wenn meine Klamotten an mir kleben und ich von Ameisen bekrabbelt werde. „Es ist halt der Regenwald. Da ist das nun mal so.“ Wir sehen Frösche, riesen Ameisen, Papageien und sogar einen Tukan, der über uns hinweg fliegt. Dann bleibt Sandro mal wieder plötzlich stehen (das macht er übrigens ziemlich oft, immer ohne Vorwarnung), konzentriert sich und stößt einen unglaublich tierischen Laut von sich. Zur Erklärung dreht er sich zu uns um: „Ich habe da hinten Affen gehört, das ist der Laut der weiblichen Affen. Wenn sie das hören, kommen die Männchen um zu gucken was los ist.“ Mit diesen Worten, schlägt er einen Pfad nach rechts ein und siehe da: Tamarinaffen! Unsere ersten Affen im Amazonas! Außer Tieren hat der Amazonas auch einiges an Pflanzen zu bieten. Gefühlt an jeder zweiten Pflanze bleibt Sandro stehen, erzählt uns welchen medizinischen Nutzen sie hat und wie man sie zubereitet. Wenn man sich auskennt, findet man hier etwas für alles von Halsweh bis Rheuma. Oder einfach nur zum Essen, die Blätter einer Pflanze schmecken unglaublich süß und werden von Eingeborenen gerne in Tees gepackt. Wir lernen auch die Açai Palme kennen, deren Beeren in Europa gerade als Superfood für viel Geld verkauft werden. Hier liegen die Beeren einfach auf dem Boden rum, so viele gibt es davon – verrückt!