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Glocken des Hüttenwerkplatzes zu Torgelow Die Kleinstadt Torgelow liegt an der Uecker zwischen Ueckermünde und Pasewalk. Der Hüttenwerkplatz erinnert heute an die bedeutende Industriegeschichte der Region und bildete einst das Zentrum des Königlich Preußischen Eisenhüttenwerks Torgelow. Nachdem man Mitte des 18. Jahrhunderts große Vorkommen von Raseneisenerz entdeckt hatte, wurde hier auf Anordnung von Friedrich II. von Preußen ab dem 25. Dezember 1753 eine Eisenhütte errichtet. Technischer Kern der Anlage war der zwischen 1754 und 1756 erbaute Hochofen, der als erster seiner Art in Pommern gilt. Verarbeitet wurde zunächst das in der Umgebung gewonnene Raseneisenerz, das mit Holzkohle aus den umliegenden Wäldern geschmolzen wurde. Die Uecker lieferte die notwendige Energie für den Betrieb der Hammerwerke und diente zugleich als wichtiger Transportweg für Rohstoffe und fertige Produkte. Die Eisenproduktion prägte über Generationen hinweg die Entwicklung des Ortes. Neben landwirtschaftlichen Geräten und Alltagsgegenständen entstanden auch Munition und militärisches Zubehör. Nach der Privatisierung des Werkes im Jahr 1861 siedelten sich weitere Gießereien und metallverarbeitende Betriebe an, deren Erzeugnisse weit über die Region hinaus bekannt waren. 1991 endete die lange Tradition des Eisengusses in Torgelow. Ein sichtbares Zeugnis dieser industriegeschichtlichen Epoche ist der historische Glockenstuhl auf dem Hüttenwerkplatz, der Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet wurde und heute unter Denkmalschutz steht. Die beiden Glocken wurden im Hüttenwerk selbst aus Raseneisenerz gegossen. Ihr Läuten regelte den Arbeitsalltag im Werk und kündigte zugleich wichtige Ereignisse im Leben der Hüttenarbeiterfamilien an, etwa Geburten, Eheschließungen und Begräbnisse. Heute sind die Glocken außer Funktion und dienen als Erinnerungsmal unweit der Uecker. Die kleinere der beiden Glocken besitzt eine Vierhenkelkrone und ist mit einem preußischen Adler verziert. Auf der Gegenseite finden sich der Ortsvermerk sowie ein nur noch schwer lesbares Gussjahr. Die größere Glocke unterscheidet sich deutlich in Form und Verzierung. Sie trägt kein Gussjahr, lediglich den Ortsnamen in kursiv geschwungener Schrift. Ihre Gestaltung lässt vermuten, dass sie möglicherweise früher als die kleinere Glocke entstanden ist. Auch der Vergleich mit anderen vermutlich in Torgelow gegossenen Glocken deutet darauf hin, dass beim Guss generell keine einheitliche Rippe verwendet wurde, sondern jeweils individuelle Ausführungen entstanden. Zusammen mit dem gesamten Hüttenwerkplatz-Ensemble wurde der Glockenstuhl in den Jahren 2016 bis 2018 saniert und an leicht veränderter Stelle wieder aufgestellt. GLOCKE II d''-3 | 825 mm | 1811 (oder 1821?) | Königlich Preußische Eisenhütte Torgelow GLOCKE I c''-3 | 985 mm | vor 1811 (?) | Königlich Preußische Eisenhütte Torgelow QUELLEN Eigene Sichtung Webseite der Stadt Torgelow Albrecht, Bernhard: Torgelow in alten Ansichten. Zaltbommel, ca. 1991. WEITERFÜHRENDE LINKS Instagram-Seite von Glocken im Norden: / glocken_im_norden Instagram-Seite von Kirchen im Norden: / kirchen_im_norden Instagram-Seite von Orgeln im Norden: / orgeln_im_norden YouTube-Kanal von Orgeln im Norden: / @orgelnimnorden