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Auch bekannt unter dem Titel: "Maranatha!" Gesang: Patricia Sissenich https://patricia-sissenich.com / patricia.sissenich Arrangement & Klavier: Andreas Wiedenmann, 2021 Text: Hartmut Handt, 2010 Melodie: Christoph Georgii, 2010 Genre: Neues Geistliches Lied © Text: Hartmut Handt © Melodie: Strube, München aus: Nr. 204, in: 'Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder - plus", Strube Verlag München, 3. Auflage 2019, VS 4111 (G) ISBN 978-3-89912-210-7 Nr. 13, in: "EGplus". Beiheft zum Evangelischen Gesangbuch für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, 2017 ISBN 978-3-8947-7892-72017 Nr. 19, in: "Singt Jubilate". Lieder und Gesänge für die Gemeinden der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, herausgegeben von Gunter Kennel, Wichern-Verlag, 3. Auflage 2019 ISBN 978-3-88981-446-3 * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * KOMMENTAR: Ein musikalisch wie textlich überaus prägnantes Lied! Es ist griffig, fast angriffig, ein Lied, das ins 21. Jahrhundert gehört. Zugegeben: es war ein bisschen Arbeit, den Spirit und den Groove des Liedes zu erfassen. Aber es macht dann große Freude, dieses NGL vor Zuhörern zu singen; auch Gottesdienstbesucher*innen horchen wach auf, wenn es erklingt. Dieses Neue Geistliche Lied stammt aus dem wichtigen kurhessischen Passionsliederwettbewerb 2010 mit dem vierstrophigen Text von Hartmut Handt (* 1940) und der Melodie von Christoph Georgii (* 1977). Es benennt die schleichende Gewöhnung und eine eingeschliffene Selbstverständlichkeit des Leidens Christi durch bildende Kunst, Literatur und musikalische Darstellung. Das Kreuz ist millionenfach reproduziert, die Passionen werden vielfach gespielt und landauf, landab gesungen. Mit seinem regelmäßig wiederkehrenden „vielleicht“ lässt es aber die Gewissheiten und Affirmationen herkömmlicher Passionslieder hinter sich und öffnet so für den Anruf im Refrain: "Herr, komm bald!". Es geht am Ende im christlichen Glauben und in der Passion für Hartmut Handt um die Begegnung mit dem lebendigen Christus und nicht um die überreiche Vielfalt der Symbole, Klänge, Chiffren, Worte und Bilder über ihn. Prof. Bernhard Leube meint: "Die vielen gleichen Töne erinnern an einen Rap"; Christoph Georgii, der Schöpfer der Melodie, spricht von "Rock". Der vergleichsweise eingängige Kehrvers, der insgesamt acht Mal aufscheint, ist schnell mit jeder Gemeinde singbar. Wir haben das Lied etwas anders, als von den Autoren intendiert, eingesungen. Das "Maranatha! Herr komm bald" wird bei uns als Refrain begriffen und leuchtet kehrversartig nach jeder Strophe neu auf. Auf diese Fährte brachten uns unter anderem Liturgievorschläge von Gero Albert, Thomas Lehmkühler und Achim Plagge, die diese Schlusswendung des Liedes als eine wiederkehrende "Gebetsbitte ... bei Fürbitten" im Gottesdienst verwenden (publiziert im: Werkheft "Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder", herausgegeben von der Arbeitsstelle Gottesdienst im Evangelischen Oberkirchenrat Karlsruhe der Landeskirche Baden, Karlsruhe 2018, S. 18). Auch Bernhard Leube stellt gemeindepraktisch fest: "Der Kehrvers ... ist schnell gemeindesingfähig". Da hat er recht! Allerdings sehen die Autoren in der "Maranatha-Wendung" gerade nicht einen ständigen Kehrvers, sondern nur den einmaligen Schluss des Liedes, der die vier Strophen abrundet. Dies ergibt eine etwas andere Dynamik und gewiss auch eine schlüssigere Zielrichtung. Die Sprache wird im Lied von Strophe zu Strophe immer perkussiver: das Kreuz wurde geschaffen, "aus Steinen, Holz, mit Farben und Papier, als Kunstwerk zu bestaunen, zu begaffen ..." (Str. 3). Und nur so findet es in der vierten Strophe und in der Schlusswendung eine Klimax in der Anrufung des Gekreuzigten. Ein Grund für mich, das Lied noch einmal im Sinne der Autoren einzuspielen, dann auch mit rockigerem Instrumentarium. Übrigens eines der wenigen Lieder in f-Moll unter den Neuen Geistlichen Liedern. Und eines, das bestimmt nicht in eine "Passionsschwermut" driftet. Das Lied gewann beim Passionslieder-Wettbewerb den 2. Preis. Dazu folgender Hintergrund: Auf die Ausschreibung des Passionslieder-Wettbewerbes hin reichten 210 Autoren 289 (!) Texte ein. Sieben von ihnen wurden für einen zweiten Teil des Wettbewerbs ausgewählt und veröffentlicht. Von diesen sieben Texten angeregt, haben 180 Komponistinnen und Komponisten insgesamt 596 (!) Melodien eingereicht. Diese Beiträge wurden anschließend von einer zwanzigköpfigen Jury in einem mehrteiligen Verfahren gesichtet und gewürdigt.