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"Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt" ist ein Passionslied, das mit seiner Melodie im Jahr 1928, mit seinem Text 1976 entstand. In der Evangelischen Stadtkirche St. Peter und Paul von Blaubeuren musizieren Gesang: Patricia Sissenich https://patricia-sissenich.com / patricia.sissenich Violine: Peter Galbacs Truhenorgel: Andreas Wiedenmann - Instrument von Friedrich Lieb 1996, Bietigheim Das Lied ist in verschiedenen Gesangbüchern enthalten und als ö (= ökumenisch) klassifiziert • Gotteslob, Nr. 390 • Evangelisches Gesangbuch, Nr. 98 • Evangelisch-reformiertes Gesangbuch der deutschsprachigen Schweiz (1998), Nr. 456 • Gesangbuch der Evangelisch-methodistischen Kirche, Nr. 218 © Oberstimme für die Geige: Uli Gutscher 1984 © Text deutsch: Jürgen Henkys 1976 Das Lied hat 1976 Jürgen Henkys so zusammengestellt. Musik: Grundlage der Melodie ist ein englischen Kirchenliedes aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Text «Now, the green blade riseth from buried grain» von John Macleod Campbell Crumb, und geht in der Gestalt auf das Jahr 1928 zurück. Daraus ist 1976 ein neues deutsches Lied für die Passionszeit entstanden. Dahinter steht allerdings die Melodie eines spätmittelalterlichen französischen Weihnachtsliedes «Noël nouvelet! Noël chantons ici», das wahrscheinlich sogar ins 15. Jahrhundert zurückführbar ist. Jürgen Henkys ist es gelungen, der schlichten, volksliedartigen Melodie einen adäquaten Text zu unterlegen. Drei Strophen zu je vier prägnanten Zeilen sind ein sehr begrenzter Raum für die Entfaltung einer Textaussage. Knapp, verkürzt und andeutend ist die Sprache. Das Wichtigste steht zwischen den Zeilen. Theologie: Das Bild vom Weizenkorn wird aufgegriffen, das Jesus selber verwendet hat, um sein Leben und Sterben zu deuten. Das «Korn» steht für Jesus. Die Liebe hat also einen Namen und eine Geschichte. Das Ende dieser Geschichte wird benannt: «Grab, tot». Das macht die Modernität dieses Liedes aus. Die Singenden müssen die Antwort selber finden, während sie den Refrain singen: «Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.» In Strophe 3 kommen die Singenden selbst ins Lied: «unser Herz». Es könnte diese Welt wahrnehmen als eine Welt, die nicht nur dürres, hartes Land ist, nicht nur Grab und Gefängnis, sondern Ackerboden, in den das Korn österlicher Hoffnung ein für allemal eingesenkt ist. Das Lied deutet mehr an, als dass es klar formuliert. Die erste Melodiezeile ist geprägt durch das prägnante aufsteigende Quintmotiv, welches um einen Ganzton nach oben erweitert wird («dorisch»). In rückläufiger Bewegung wird dann der vorher aufgebaute Tonraum ausge- füllt, und die melodische Linie kehrt zum Aus- gangspunkt, zum Grundton, zurück. Nach der Wiederholung dieser Melodiezeile bildet die dritte Liedzeile sowohl rhythmisch als auch melodisch einen Gegenpol zum Hauptmotiv und verlangt stringent die Wiederholung der ersten Zeile, welche als «Refrain» alle drei Liedstrophen abschliesst. Hat man alle drei Strophen gesungen, ist die erste Liedzeile ins- gesamt neunmal erklungen. Die Wirkung ist eine Art Schwebezustand, kombiniert mit einer Verhaltenheit, welche erfassen lässt, dass hier Unaussprechliches zu Sprache und Klang wird. Andreas Wiedenmann, 2021