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Die Burg Kranenburg, auch Crainichenburg op den Hoff, Ailderborgh, Alde Börg genannt, ist eine abgegangene Burg in der Gemeinde Kranenburg in Nordrhein-Westfalen. Eigentlich sind es zwei Burgen. Die Alde Börg, eine Motte (Turmhügelburg) aus dem 13. Jahrhundert, die der Stadt Kranenburg ihren Namen verlieh und das später errichtete Stadtschloss aus Backstein, welches einst an der Nordseite des historischen Stadtkerns stand. Oberirdisch ist von den Gebäuden nichts mehr erhalten. Beide wurden erst nach Ausgrabungen wiederentdeckt. Der Burgstall der alten Burg Kranenburg ist heute ein Bodendenkmal und nur der Straßenname verrät, dass hier einmal eine Burg stand. Das Gebiet wird landwirtschaftlich genutzt. Auf dem Platz des Stadtschlosses wurde 1960 eine Schule errichtet. Die Turmhügelburg (Motte) im Kranenburger Bruch wurde um 1225 zum Schutz der Waldhufensiedlung am Rande des Reichswaldes errichtet. Umgeben von Gräben und einem Ringwall mit Eichenholzpalisaden, lag sie an der Via Romana, einer wichtigen Handelsstraße zwischen Nijmegen und Xanten, die von den Römern angelegt worden war. Als Erbauer wird in neueren Quellen Graf Dietrich IV. (1185–1260) genannt. Dietrich Luf I., sein jüngerer Sohn, verwaltete das Gebiet. Mit der Burg erhielt die Ansiedlung am Reyerbruch in den folgenden Jahrzehnten Stadtrechte. In einer Urkunde von 1270 fand die „Crainichenburg“ im „op den Hoff“ erstmals Erwähnung. 1297 wurde sie vertraglich dem Graf von Kleve vom Stift Zyffich als eigenständiges Lehen zugesprochen. Die Burg Kranenburg wird in den alten Urkunden „Crainichenburg op den Hoff“ genannt, später „Op de Aldebörg“ oder „Ailderborgh“. Ob tatsächlich Kraniche Namensgeber der Rundburg waren oder vielmehr die Bauweise in der sie errichtet wurde, lässt sich heute nicht mehr feststellen. „Kran“ war auch der Begriff für lange und spitze Pfähle, die als Trägerkonstruktion für Gebäude im sumpfigen Gelände dienten. „Op den Hoff“ deutet auf die Lage vor der Siedlung hin. Auf Luftbildaufnahmen ist der Grundriss der Anlage noch gut zu erkennen. Sie war eine klassische Mottenanlage mit doppelten Grabensystem. Ihre Ausdehnung betrug in Ost-West-Richtung 180 Meter, in Nord-Süd-Richtung 140 Meter. Der bereits 1733 abgetragene Burghügel hatte einen Durchmesser von etwa 45 Meter, die halbmondförmige Vorburg 40 Meter. Bei der Straßenbegradigung der Tiggelstraße fanden in den 1950er Jahren auf dem Burgstall „Alde Börg“ archäologische Ausgrabungen statt. Man barg die Überreste der ehemaligen Hügelaufschüttung, Eichenbohlen, Dachschieferplatten und Keramikfunde aus der Zeit zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Bei einer weiteren Geländeuntersuchung im Jahr 2000 kamen verlagerte Tuffquaderstücke zum Vorschein, die auf eine steinerne Bebauung oder zumindest auf ein gemauertes Fundament schließen lassen. Es ist gut möglich, dass die alte Crainichenburg dem Burgturm der Heiligen Barbara in der Wallfahrtskirche ähnelte. Im Zuge eines Erbfolgestreits ließ Graf Adolf von Kleve-Mark (1368–1394) die Alde Börg abschleifen und ersetzte sie zwischen 1388 und 1395 durch eine neue Landesburg – dem Stadtschloss. Bron: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Kr...