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Was ist Bewusstsein? Was ist das Unbewusste? Und wie hängen beide mit dem Gehirn zusammen? Georg Northoffs Vortrag greift sowohl konzeptuelle als auch empirische Fragen auf und beantwortet sie mit einem neuem Modell von Geist und Gehirn. Das Bewusstsein kann durch seine räumlichen und zetilichen Strukturen characterisiert werden, die in analoger Organisation in den zeitlichen und räumlichen Mustern des Gehirns realisiert werden. Dies fuehrt zu der „Temporo-spatial theory of consciousness“ (TTC) deren neuronale Grundlagen und psychodynamischen Implikationen im Vortrag erläutert werden. Die Aufnahme ist ein Mitschnitt von Georg Northoffs Vortrag am IPPK - Institut für Philosophie, Psychoanalyse, Kulturwissenschaften, Berlin am 4. 12. 2023. Weitere Veranstaltungen des IPPK finden Sie unter: https://ippk.de/veranstaltungen.html Georg Northoff, MD, PhD ist EJLB-CIHR Michael Smith Chair in Neurosciences and Mental Health und hat einen Canada Research Chair für Mind, Brain Imaging and Neuroethics am University of Ottawa Institute of Mental Health Research (IMHR) inne. Seine Erstausbildung in Medizin/Psychiatrie und Philosophie absolvierte er in Deutschland. Zu Dr. Northoffs früheren akademischen Positionen gehörten Professuren an der Universität Magdeburg (Deutschland) und der Harvard University (USA). Mit über 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen liegt sein aktueller Fokus hauptsächlich auf dem Selbst – nachdem er das Konzept der kortikalen Mittellinienstrukturen entwickelt hat. Die experimentelle Forschung in seiner Abteilung konzentriert sich auf die funktionellen und biochemischen Mechanismen, die unserem Selbstbewusstsein sowohl bei gesunden Probanden als auch bei psychiatrischen Patienten zugrunde liegen. Neben der Neurobildgebung beschäftigt er sich auch mit neuroethischen Fragestellungen. Schon früh untersuchte er Fragen der persönlichen Identität bei Patienten mit tiefer Hirnstimulation und Hirngewebetransplantation. Ein weiterer neuroethischer Schwerpunkt liegt auf dem Einfluss von Emotionen und Empathie auf die Entscheidungsfindung im Rahmen der Einwilligung nach Aufklärung, was insbesondere für psychiatrische Patienten von Bedeutung ist. Schließlich passen diese Themen gut zu seinem tiefen Interesse an der Disziplin der Neurophilosophie. Er gilt als einer der wichtigsten Begründer der europäisch-kontinentalen Seite, wie mehrere Aufsätze und Bücher belegen, darunter „Philosophy of the Brain“ (2004). Sein neuestes Buch über das Selbst richtet sich an ein breites Publikum, in dem er die neuesten neurowissenschaftlichen Ergebnisse und neurophilosophischen Überlegungen in den Rahmen eines Kriminalromans fasst.