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DIMA, warum musstest du denn geh´n - Ihr Lieben, dieses Lied habe ich im Jahr 2007 aus tiefer Trauer und großem Schmerz heraus geschrieben. Mein Schwager Valeri Krieger hat damals die Noten und die Musik dazu komponiert. Es hat lange gedauert, bis das Lied wirklich fertig war. Ich habe es immer wieder selbst gesungen und auch aufgenommen – begleitet von der täglichen Frage: Warum? Ich glaube, diese Frage bleibt, bis wir uns eines Tages in der Ewigkeit wiedersehen. Wenn ich heute zurückblicke, wird mir noch deutlicher, wie viel größer der Schmerz und die Trauer damals für seine Ehefrau gewesen sein müssen – genauso für seine Geschwister, Freunde und all die Menschen, die für einen Moment wie erstarrt waren. Ich werde niemals vergessen, wie wir an diesem Freitag an der Tankstelle standen und der leitende Kommissar zu seinen beiden Brüdern sagte: „Kommen Sie bitte mit, Sie müssen sich was ansehen und überprüfen, ob er es ist.“ In den letzten Tagen ist all das wieder hochgekommen. Deshalb habe ich beschlossen, ein Cover dieses Liedes zu veröffentlichen. Kein Tod hat mich bisher so tief getroffen wie der Tod von Dima. Damals kam bei mir vor allem die Frage auf: Was macht das Leben für ein Sinn? Wir arbeiten, wir mühen uns ab – und erleben dabei oft viel zu wenig unsere Familien. Es war eine Zeit, in der ich zu nichts Nein sagen konnte. Ich wollte für alle da sein: für die Familie meiner Frau, für meine Geschwister und Eltern, für die Gemeinde, für meinen Job und meine Selbstständigkeit. Für wen ich dabei kaum Zeit hatte, war meine eigene Familie – meine Frau und meine Kinder. Und genau in dieser Zeit geschah dieses schreckliche Unglück am Rhein. Ein Familienvater und Freund verlor dort sein Leben. Ich erinnere mich noch gut an eine Nacht, in der Dima mir geholfen hat, Textilien für die Firma Elektro Beckhoff zu drucken. Kurz vor 7 Uhr morgens war ich völlig am Ende. Er sagte nur: „Johann, es sind doch nur noch 80 Teile von 1.200 – das schaffen wir auch noch.“ Er stellte sich an die T-Shirt-Presse, ich reichte ihm die Teile – und gemeinsam haben wir es geschafft. Um 10 Uhr konnte ich die fertigen Drucke pünktlich abliefern. Was uns bleibt, sind Erinnerungen. Und die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Ich wollte dieses Lied mit euch teilen. Vielleicht kennt ihr auch solche Tiefpunkte im Leben. Lasst uns trotz allem hoffnungsvoll nach vorne schauen. Denn wir haben einen Gott und Schöpfer, der alles in seiner Hand hält. Und vielleicht werden wir eines Tages in der Ewigkeit verstehen, warum Gott so einiges zugelassen hat. Ich wünsche euch allen Gottes Segen.