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Vorstellung der Orgel in der Neuapostolischen Kirche Friedrichshafen, 2021 Erbauer: Alfred Führer, Wilhelmshaven, 1971 Translozierung nach Friedrichshafen: Andreas Offner, Kissing Fertigstellung: März 2021 Disposition: Hauptwerk ("Oberwerk", Manual II) Prinzipal 8' Rohrflöte 8' Oktave 4' Oktave 2' Mixtur 4-5fach Trompete 8' Rückpositiv (Manual I) Gedackt 8' Quintade 8' Prinzipal 4' Blockflöte 4' Sesquialtera 2f. Gemshorn 2' Sifflöte 1 1/3' Dulzian 8' Tremulant Pedal Subbaß 16' Oktave 8' Gedackt 8' Oktave 4' Posaune 16' Koppeln: I/II, II/P, I/P Zimbelstern Programm: 0:05 Dieterich Buxtehude (um 1637-1707), Präludium d-Moll BuxWV 140 6:27 Georg Böhm (1661-1733), Partita über "Jesus, du bist allzu schöne" 22:04 Johann Sebastian Bach (1685-1750), Wo soll ich fliehen hin BWV 646 23:57 Georg Böhm (1661-1733), Partita über "Auf meinen lieben Gott" 33:24 Dieterich Buxtehude (um 1637-1707), Von Gott will ich nicht lassen BuxWV 220 35:40 Johann Sebastian Bach (1685-1750), Von Gott will ich nicht lassen BWV 658 39:50 Nicolaus Bruhns (1665-1697), Präludium e-Moll 46:04 Georg Böhm (1661-1733), Aus tiefer Not schrei ich zu dir, Versus 1 und 2 52:21 Georg Böhm (1661-1733), Partita über "Ach wie nichtig, ach wie flüchtig" 1:02:14 Georg Böhm (1661-1733), Partita über "Christe, der du bist Tag und Licht" 1:11:08 Georg Böhm (1661-1733), Vater unser im Himmelreich (3 Choralbearbeitungen) 1:21:36 Giovanni Morandi (1777-1856), Rondo con imitazione de' Campanelli Aufnahme: AO, NAK Friedrichshafen, 11. März 2021 Als erste und bislang einzige Orgel der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland besitzt die Orgel in Friedrichshafen ein Rückpositiv(...). Das Instrument stammt von der Firma Alfred Führer, Wilhelmshaven, die es 1971 für die evangelische Söderblomkirche in Bremen erbaut hat. (...) Der Aufbau mit Rückpositiv im Rücken des Organisten, dem Hauptwerk / Oberwerk, vom oberen Manual aus angespielt, vor dem Organisten und dem Pedal seitlich, aber asymmetrisch mit nur einem Pedalturm ist klar und klassisch. Die Mechanik ist dementsprechend geführt und qualitativ über dem zeittypischen Durchschnitt mit Holzabstrakten ausgestattet. Die Pulpeten sind als Lederpulpeten ausgeführt und noch nach 50 Jahren in sehr gutem Zustand. Der Prinzipal im Prospekt verzichtet völlig auf Bärte, sein Klang ist mild. Das Klangbild insgesamt ist eher rund und weicher als sonst im Neobarock zu erwarten, das Gedackt im Rückpositiv ist mit seiner zurückhaltenden Ansprache hierfür ein Beispiel. Die Orgel kann statt durch den Motor auch mit einem Schöpfbalg gespielt werden. (...) Die Klaviaturen sind in moderner Ausführung und nach Normmaß angelegt. Die Grundstimmen sind nach den Erfahrungen aus der Restaurierung schon milder als damals üblich gestaltet, die Mensuren für die höherliegenden Register und auch die Zungen sind dagegen deutlich enger und schärfer und folgen damit eher den neobarocken Vorstellungen. (...) Zeittypisch waren auch im Rückpositiv und im Pedal original Mixturen verbaut. Diese wurden jetzt durch eine Quintade im Rückpositiv und ein Gedackt im Pedal ersetzt. Damit sollen unter Wahrung der stilistischen Einheitlichkeit die Klangfarben und Registrierungen im leisen Bereich vermehrt werden. (...) Das sehr farbige Klangbild lebt von differenzierten Prinzipalstimmen, weichen und charaktervollen Flöten, kräftigen Aliquoten und prächtigen, wenn auch etwas engen Zungen. Der entspannte 8'-Prinzipal erhält Glanz durch die Oktaven 4' und v.a. 2', der Prinzipal 4' im Rückpositiv ist etwas enger und schärfer als der 4' im Hauptwerk. Die Brillianz der Mixtur wurde etwas gemildert, indem der 5. Chor teilweise abgesteckt wurde. Die Rohrflöte 8' ist kräftig und tragend, das Gedackt dagegen sehr dezent, fast zu dezent für die charaktervolle konische Blockflöte 4'. Die Quintade ergänzt hier den klanglichen Aufbau um den obertonreichen Klang enger Register. Die Sesquialtera ist in prinzipalischer Bauweise angelegt und dient zur kräftigen Solofärbung, die Sifflöte 1 1/3' dagegen kann auch oktaviert die flötende Aliquotfärbung bringen. Die kräftige Trompete und der farbige Dulzian sind solistisch wie chorisch gut einsetzbar. Der stabile Winddruck wurde mit 65 mm WS für alle Werke beibehalten. Ebenso wurde die gleichstufige Stimmung der Orgel beibehalten.