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Das Fest „Darstellung des Herrn“, im Volksmund oft noch Lichtmess genannt, wird jährlich am 2. Februar gefeiert – genau 40 Tage nach Weihnachten. Es erinnert an den biblischen Bericht, nach dem Maria und Josef das Jesuskind in den Tempel von Jerusalem brachten, um es nach jüdischem Gesetz Gott zu weihen. Dort wurde das Kind vom greisen Simeon als das „Licht zur Erleuchtung der Heiden“ erkannt. Die Werktagsmesse ist vom Ablauf her einfach, zB. kein Gloria, und keine Predigt. Hier die Aufnahme vom 2. Februar 2025 in der Dorfkirche Perwenitz. (Leider ist der Blickwinkel der Kamera etwas ungünstig - ich bin kurz zuvor von der Arbeit gekommen und hatte nicht viel Zeit, alles zu optimieren). 00:00 Introitus - Volk Gottes, zünde Lichter an 03:37 Erklärung - Das Fest der Darsstellung Jesu im Tempel 09:29 Lied der Zeit - Sieh, dein Licht will kommen 13:33 Epistel - Hebr 2, 14-18 14:44 EG 71 - O König aller Ehren 18:01 Halleluja-Ruf (Psalm 138,2) 19:38 Evangelium - Lk 2,22-40 24:27 Lied zum Abendmahl EG 69 - Der Morgenstern 36:39 Kommunion - Orgel EG 222 Im Frieden dein (Nunc dimittis) 43:25 Ausgang - Orgel EG 519 Mit Fried und Freud fahr ich dahon (Nuc dimittis) Das Lied „Volk Gottes, zünde Lichter an“ ist einer der bekanntesten Hymnen, die speziell für das Fest Darstellung des Herrn (Lichtmess) verfasst wurden. Es schlägt eine wunderbare Brücke zwischen dem biblischen Geschehen im Tempel und der heutigen gottesdienstlichen Feier. Der Text stammt von dem Priester und Kirchenlieddichter Raymund Weber (* 1939). Der Text von „O König aller Ehren“ stammt von dem schlesischen Pfarrer und Dichter Martin Behm (geschrieben um 1606). Martin Behm verfasste das Lied als eine poetische Meditation über den Lobgesang des Simeon (Nunc dimittis). Das Lied „Der Morgenstern ist aufgedrungen“ (EG 69) ist ein Beispiel dafür, wie weltliche Liebeslieder im 16. Jahrhundert in geistliche Hymnen verwandelt wurden. Ursprünglich war es ein niederdeutsches Volkslied (ein sogenanntes Tagelied). Darin warnte der Morgenstern ein Liebespaar davor, dass der Tag anbricht und sie sich trennen müssen. Der lutherische Pfarrer Daniel Rumpius (1549–1600) nahm diesen weltlichen Stoff 1587 auf und deutete ihn um: Der Morgenstern ist nun nicht mehr das Signal zur Trennung, sondern ein Symbol für Jesus Christus. Wo früher die Nachtigall sang, jubelt nun die „lieben Engel Schar“. Die heutige Version im Evangelischen Gesangbuch basiert auf einer Überarbeitung durch Otto Riethmüller (1932), der den Text für die moderne Gemeinde glättete. Die Melodie, die wir heute meist singen, wurde durch Michael Praetorius (1609) komponiert. Nicht gesungen wurde GL 216, "Im Frieden Dein...". Das Lied ist die lyrische Übertragung des biblischen Lobgesangs des Simeon (Nunc dimittis), den dieser anstimmte, als er das Jesuskind im Tempel in den Armen hielt. Friedrich Spee von Langenfeld, Jesuit und Barockdichter, verfasste den Text ursprünglich 1630. Er wollte damit das lateinische Nunc dimittis für das Volk singbar machen. Im 20. Jahrhundert wurde das Lied grundlegend überarbeitet (u. a. durch den evangelischen Kirchenmusiker Hans-Georg Bertram). Heute findet es sich sowohl im katholischen Gotteslob als auch im evangelischen Gesangbuch (EG 222). Das Lied „Mit Fried und Freud fahr ich dahin“ (EG 519) ist Martin Luthers meisterhafte Paraphrase des Lobgesangs des Simeon (Nunc dimittis). Er verfasste es im Jahr 1524, also mitten in der Kernzeit der Reformation, um die biblische Szene der Darstellung des Herrn für die Gemeinde singbar und theologisch greifbar zu machen. Die Melodie wurde vermutlich von Luther selbst (oder in enger Zusammenarbeit mit Johann Walter) komponiert. Sie ist im dorischen Modus gehalten, was ihr einen ernsten, aber zugleich festen und hoffnungsvollen Charakter verleiht.