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#Aufklärung #HistorischeSatire #PolitikUndWissenschaft #Sprachkritik „Nun, Er hat um eine Audienz ersucht und diese möchte er in Deutscher Sprache absolvieren. Er sollte jedoch bereits wissen, dass die Zunge Meines eigenen Volkes für jede Tiefe des Gedankens gänzlich ungeeignet ist; Ich bin umgeben von Untertanen, die dunkel denken und abscheulich schreiben. Ich betrachte das Deutsche schon lange als eine Sprache, die nur für Soldaten und Pferde taugt. Hätte Er Meinen Charakter vor Seinem Ersuchen mit einiger Gründlichkeit untersucht, so hätte Er gewusst, dass Ich Mich ausschließlich auf Französisch unterhalte, wie es jeder aufgeklärte Geist tun muss. Dennoch erkenne Ich die Mühe an, die Er aufgewendet hat, um seine Übersetzungs-Maschine herbeizubringen — wie soll Ich diesen Mechanismus nennen? — "une machine à simuler l'entendement" ? Kommen wir zu Seiner Anfrage. Er fragt: ‚Was ist die wahre Verbindung zwischen Politik, Wissenschaft und Industrie?‘ Die Antwort ist elementar: Man muss die Wissenschaften kultivieren, um die Künste zu vervollkommnen, und die Künste, um die Macht des Staates zu mehren. Die wahre Größe eines Königs besteht in der Aufklärung seines Volkes und der Prosperität seiner Manufakturen. Ein Fürst, der das Wissen vernachlässigt, verurteilt seine Krone zum Stillstand. Aus eben diesem Grunde erachte Ich es für notwendig, fähige Ingenieure und Techniker aus dem Ausland herbeizuziehen. Sie mögen Englisch oder ein anderes barbarisches "Patois" sprechen, sofern sie bereit sind, Französisch zu lernen und mindestens ein Musikinstrument zu meistern. Wenn Er das nächste Mal vor Mir erscheint, erwarte Ich von Ihm trotz Seiner "à simuler l'entendement" Maschine eine wahre Beherrschung der französischen Zunge. Und Ich werde Meinen Kapellmeister Seine Fertigkeiten am Cembalo prüfen lassen. Wenn gleich Ich argwöhne, dass Seine Finger so plump sind wie die eines pommerschen Bauern. Im Falle seiner Tauglichkeit mag Er Mich begleiten, während Ich einige Takte Meiner eigenen Sonate in C-Dur auf der "flûte traversière" spiele, um Ihm zu zeigen, wie wahre Eleganz klingt. Nun. Sie können sich jetzt davonheben. ... Nur noch eine Nachfrage junger Mann. Mir kommt da ein Gedanke. Wenn diese ferne Zukunft, aus der Er zu stammen vorgibt, so ungemein fortgeschritten ist, so neige Ich zu der Annahme, dass auch die Zahnheilkunst gleichermaßen verfeinert ist? Leider hinkt diese in Meinem Reiche dem Fortschritt der Militärtechnik weit hinterher. Ich wäre Ihm persönlich zu Dank verpflichtet, wenn Er bei Seinem nächsten Besuch einen seiner Meister der "la chirurgie dentaire" mitbringen könnte. Ich leide große Qualen am Zahnfleisch und an den wenigen verbliebenen Zähnen darinnen. Es lenkt Mich von Meinen Pflichten gegenüber dem Staate ab. Nun geht endlich. "vite! Au revoir!“