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Menschen am Kaiserstuhl: Steinmetz Bertholt Schöne fertigt in Riegel Grabsteine, Brunnen und Skulpturen Bertholt Schöne hält das Scharriereisen fest in seiner Hand. In der anderen hält er den sogenannten Knüpfel. Mit festen, aber gezielten Schlägen bearbeitet er den roten Sandsteinblock vor ihm. "Das ist das obere Stück einer Säule" erklärt er und zeigt auf den Plan, der daneben liegt und das Werkstück von allen Seiten zeigt. Eines ist beim Anblick der Zahlen und Striche klar: Neben handwerklichem Geschick ist auch eine gehörige Portion Vorstellungsvermögen gefragt, wenn man als Steinmetz arbeitet. Der 35-jährige Bertholt Johannes Schöne gestaltet seit 2004 Grabsteine, Brunnen und Skulpturen in Riegel. Die Lust am Steine klopfen wurde Schöne sozusagen in die Wiege gelegt. Sein Vater war Steinmetz im Schwäbischen. Je älter Schöne wurde, desto mehr half er im Betrieb mit. Besonders die Gespräche des Vaters mit Trauernden, die einen Grabstein fertigen ließen, imponierten ihn. Die Dienstleistung steht im Mittelpunkt Nach dem Abitur ließ er sich in Löffingen zum Steinmetz ausbilden. Auf dem Ausbildungsplan standen aber nicht nur der richtige Umgang mit Hammer und Meißel, sondern auch Restaurierungsarbeiten, Bildhauerei und Gartenbau. Mit 23 arbeitete er in Emmendingen. Schöne wollte aber die Dienstleistung in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen und ließ sich zum Meister und Gestalter ausbilden. "Die Weiterbildung war richtig hart", erinnert er sich, will sie aber nicht missen, denn später machte er sich unter anderem mit individueller Grabmalgestaltung selbstständig. "Inzwischen bin ich gut bei den Menschen angekommen", sagt der zweifache Familienvater. In Schönes Arbeitsräumen strecken einem Steinfratzen die Zungen raus und stehen Grabsteine in den unterschiedlichsten Fertigungsstadien und Formen. Mal aufwändig mit Mosaiksteinen veredelt und mal schlicht mit wenigen Worten versehen. Das Arbeiten mit Trauernden ist für Schöne etwas Besonderes. Denn jeder Stein,der seine Werkstatt verlässt ist ein Einzelstück, sagt Schöne. Wenn es der Kunde wünscht, dann können Angehörige auch selbst Hammer und Meisel in die Hand nehmen und sich ganz bewusst mit ihrer Trauer auseinandersetzen und den Grabstein selbst mitgestalten. "Das kann kein 3-D-Drucker" Eine therapeutische Ausbildung hat Schöne nicht. Er glaubt aber, dass das freundschaftliche Gespräch und die Arbeit am Stein viel bewegen können. Für Schöne ist die Arbeit mit dem widerspenstigen Material auch eine Arbeit der Gegensätze, wenn er aus tonnenschwerem Marmor oder Sandstein mit brachialen Werkzeugen filigrane Formen herausarbeitet. "Das kann kein 3-D-Drucker", lacht er. Steinmetz zu sein sei toll, sagt Schöne. In ein paar Jahren aber will er in die Gastronomie wechseln, vielleicht irgendwo eine Bar aufmachen. Bis es soweit ist, wird er aber weiter Steine gestalten, Schrift setzen und viel mit den Menschen arbeiten. Mehr Informationen unter: https://www.badische-zeitung.de/dem-k... #badischezeitung #Riegel #MenschenAmKaiserstuhl